Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie: Ein Mehrzielentscheidungsproblem

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GRIN Verlag, Mar 14, 2006 - Business & Economics - 116 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,0, Universität Hohenheim, 90 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nachhaltigkeit, das Zusammenspiel weltweiter sozialer Gerechtigkeit, globalem und lokalem Umweltschutz auf einer gesunden ökonomischen Basis, rückt zunehmend in den Fokus von Industrie, Politik und Wirtschaft. Die Automobilindustrie gilt hierbei als prädestiniertes Beispiel zur Verdeutlichung. Neben ihrer globalen Präsenz in Produktion und Handel ist vor allem das hergestellte Produkt – das Automobil – mit seinen Auswirkungen entlang des gesamten Lebenszyklus von Interesse. Auf ökologischer Ebene sind vor allem Energiebedarf und Ressourcenverbrauch in Herstellung und Produktleben, aber auch Vielfalt und Menge der Emissionen über den kompletten Lebensweg hinweg zu beachten. Insbesondere die Nutzungsphase und die Entsorgung des Automobils offenbaren erhebliche Belastungspotenziale. Die soziale Komponente ist allgegenwärtig. Globale Präsenz und Aktivitäten schaffen Arbeitsplätze und dienen weiterhin der Bedürfnisbefriedigung der Bevölkerung. Hier gilt es gemäß einheitlicher Richtlinien den Globalisierungsprozess sozial gerecht zu gestalten. Ein reines Gewinnstreben durch Umgehen von Lohn- oder Umweltstandards ist aus Gründen der Fairness und Gerechtigkeit zu unterlassen und nicht mit dem nachhaltigen Denkansatz vereinbar. Soziale Gerechtigkeit bezieht sich allerdings nicht nur auf die Gegenwart. Das ursprüngliche Ziel der Nachhaltigkeit besteht in der Aufrechterhaltung der Chancen und Möglichkeiten zukünftiger Generationen. Die dauerhafte Bedürfnisbefriedigung muss notfalls durch eine externe Vorgabe von Richtlinien und Grundsätzen gewährleistet werden. Trotz der Beachtung ökologischer und sozialer Anforderungen erlaubt das Konzept der Nachhaltigkeit keine Vernachlässigung der wirtschaftlichen Situation. Nur ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen ist in der Lage, seinen Tätigkeiten ideal nachzugehen und seinen Nutzen für die Gesellschaft vollständig zu entfalten. Die gesicherte finanzielle Situation ist grundlegend für Einsatz und Export moderner Technologien an allen Standorten weltweit und damit unterstützend für die Gewährleistung sozialer Standards. Diese drei Dimensionen gilt es für das Unternehmen optimal umzusetzen, wobei für jede einzelne Mindestanforderungen vorgegeben sind. Alle drei lassen aber auch einen annähernd unerschöpflichen Spielraum nach oben offen.
 

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