Nachhaltigkeitsstrategien im politischen Raum

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GRIN Verlag, Sep 8, 2002 - Business & Economics - 29 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 1,7, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Botanisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Ohne die Entnahme von natürlichen Ressourcen ist ein menschliches Wirtschaften und Leben nicht möglich. Bei den natürlichen Ressourcen handelt es sich aber nicht nur um regenerierbare Ressourcen, sondern auch um solche, welche die Literatur als erschöpflich ansieht und deren Gesamtbestand demnach konstant ist. Hierzu zählen z.B. Erdöl und Kohle. Folglich müssen gerade diese erschöpflichen Ressourcen der Natur als knapp eingestuft werden und der Mensch ihre Entnahme behutsam überdenken. Aber gerade diese Entnahme führte in den Industrieländern zu erheblichen materiellen Wohlstand. Dies brachte jedoch eine Beschränkung der Nutzungsmöglichkeiten von Nicht-Industrieländern und vor allem künftiger Generationen mit sich. Mit zunehmender Knappheit dieser Ressourcen erlangte der Umweltbegriff im Zuge eines Bewusstseinwerdens an der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlage mit Beginn der 70er Jahre zusehends an politischer und gesellschaftlicher Bedeutung. Eckpfeiler dieser Bewegung war die internationale Umweltkonferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992, in welcher sich die Teilnehmerstaaten zu einer nachhaltigen Umweltpolitik verpflichteten. Spätestens seit diesem Erdgipfel von Rio gehört das Thema Nachhaltigkeit zur politischen Agenda. Das Aktionsprogramm der Agenda 21, welches auf der Rio-Konferenz beschlossen wurde, sieht die Erstellung nationaler Nachhaltigkeitsstrategien ausgerichtet auf die Gegebenheiten, Möglichkeiten und Prioritäten des jeweiligen Staates vor. Auch die Bundesrepublik Deutschland verpflichtete sich zur Aufstellung einer nationalen Nachhaltigkeitsstrategie auf einer Sondergeneralversammlung der Vereinten Nationen in New York 1997. Im September 2002 soll diese dann auf dem Weltgipfel in Johannesburg vorgestellt werden. Die Johannesburg-Konferenz gilt als Fortsetzung des Erdgipfels von Rio mit dem Ziel, Kenntnisse über den Stand der Entwicklung von Strategien zur Nachhaltigkeit zu erlangen, welche Verpflichtung für die damaligen Teilnehmerstaaten ist. Ein erstes deutsches Konzept gab es mit dem Ausklang des letzten Jahres und erst am 17. April 2002, also kurz vor der „Deadline“ der Johannesburg-Konferenz im September, erschien die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie unter dem Namen „Perspektiven für Deutschland“.
 

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3.1 Die deutsche Abgaben Absatz die Bundesregierung Agenda 21 Akteure Anreiz Auflagen Auflagenpolitik Begriff der Nachhaltigkeit bspw Bundesregierung 2002 Desweiteren deutsche Nachhaltigkeitsstrategie deutsche Strategie Deutscher Bundestag 1998 Deutschland Dimensionen Emittenten Erdgipfels von Rio europäische Nachhaltigkeitsstrategie europäischen Strategie Folglich Fraglich Freiwillige Selbstverpflichtungen Generationen Generationengerechtigkeit Generationenvertrag Gerken Gesellschaft hingegen hinsichtlich innerhalb Innovationen internationalen Konsens internationalen Vergleich Jahre Jänicke Johannesburg Junge Union klassischen Instrumente Klimaschutz konkreten Länder langfristig Lebensqualität Leitbild der Nachhaltigkeitsstrategie letzte Abfrage LKW-Maut Managementregeln Maßnahmen Mittelansatz nachhaltigen Entwicklung Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung nationalen Nachhaltigkeitsstrategien nationalen Strategien New York Öko Öko-Audit ökologische Ziele ökonomisch ineffizient Ökosteuer online im Internet ordnungsrechtlichen Instrumenten Politik positiv Rahmen Rahmenbedingungen Reduktionsziel Schutz des Menschen Seminararbeit Singapur soll somit soziale Zusammenhalt staatlichen Staatsverschuldung Stand der Technik stellen Strategie der Bundesregierung Strategie handelt Subventionen Subventionsreduzierungen Sustainability Uhr MEZ Umwelt Umweltabgaben Umweltaktionsprogramm Umweltplanung Umweltpolitik Umweltziele Unternehmen vage formuliert Verbote Vereinten Nationen Wirtschaft Ziel der Bundesregierung Zukunftsfähiges Deutschland

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