Zeitschrift für Ethnologie, Volume 27

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Limbach Verlag, 1895 - Anthropology
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Includes the society's Verhandlungen, Oct. 1870-1902; and its Nachrichten über deutsche Altertumsfunde, 1890-1904, pu. as a separate supplement to the journal.
 

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Page 345 - By OTIS T. MASON, Curator of the Department of Ethnology in the United States National Museum. "A valuable history of the development of the inventive faculty."— Nature.
Page 219 - Eabe aber wollte das Tageslicht befreien. Er flog lange, lange Tage, um das Haus des Häuptlings zu finden. Als er endlich ankam, setzte er sich am Rande eines kleinen Teiches nieder und dachte nach, wie er in das Haus kommen könne, in das er nicht einzutreten wagte. Endlich kam die Tochter des Häuptlings aus dem Hause, um Wasser aus dem Teiche zu schöpfen Er sprach zu ihr: „Ich will dich zur Frau haben, aber dein Vater darf es nicht wissen, denn er will nicht gestatten, daß ein Fremder sein...
Page 220 - Die Menschen aber verspotteten und verlachten ihn. Da sprach er: „0, habt Erbarmen mit mir! Gebt mir etwas Fisch, dann gebe ich Euch auch das Tageslicht." Da lachten die Menschen und sagten: „Du kannst ja doch kein Tageslicht machen. Wir kennen Dich, Rabe! Du Lügner!" Er bat nochmals um etwas Fisch und als sie es ihm wieder abschlugen, hob er einen Flügel etwas auf und liess den Mond hervorschauen.
Page 445 - Krautes michi-uauhtli, oder einen Aufguss der Wurzel quauhtepatli trinken, und zwar vier oder fünf Mal am Tage, und einige Bäder nehmen. Und wenn Lähmungserscheinungen eintreten- so soll der Kranke einen Aufguss der Wurzel tlatlapanaltic trinken und sich hinten zur Ader lassen.
Page 446 - Sahagun, das gewissennassen eine Encyklopädie des altmexikanischen Wissens darstellt, so wie es von den Mexikanern ausgearbeitet und von Generation zu Generation fortgepflanzt wurde, findet sich auch ein Mythus, der das wichtige Problem der Entstehung von Sonne und Mond behandelt1). Der Ort der Handlung ist Teotiuacan, eine Stadt, die schon in vorkolumbischer Zeit verlassen war, wo aber noch heute die beiden grossen Pyramiden (tzaqualli) der Sonne und des Mondes aufragen. Zu der Zeit, als es noch...
Page 113 - Industrie des cafres du Sud-Est de l'Afrique. Collection recueillie sur les lieux et notice ethnographique par HPN Muller.
Page 219 - Nein, mehr, mehr!" schrie der Knabe. Als er endlich ganz offen war, nahm der Knabe die Gestalt des Raben an, barg die Kiste unter seinen Flügeln und flog von dannen. 2. Und er flog zu den Menschen, welche im Dunkeln fischten, und sprach: „0, gebt mir etwas Fisch!
Page 573 - ... einer ganzen Reihe anderer ihrer Bestimmung und Benennung nach noch nicht näher bekannter Gottheiten beigesellt wurden. Alle diese Gottheiten wurden wahrscheinlich als Kinder des Gottes Chaldi angesehen, das ganze Volk, das den Nationalgott Chaldi verehrte, hiefs auch Chaldikinder. „Für Chaldi und zu seiner Ehre geschahen alle Eroberungen, wurden alle Bauten und Anlagen ausgeführt, welche der Wohlfahrt der irdischen Chaldiangehörigen zu dienen bestimmt sind.
Page 531 - dann aber schelten und beschimpfen sie ihn ganz ordentlich, und während die Weiber immer mehr heulen, entwickelt sich ein fingirter Kampf. Man ringt mit ihm, bis er erwischt ist; sodann bringt man ihn in den Geisterkorb „Schim
Page 220 - ... geworden, weil die Menschen ihm nicht geglaubt hatten. Deshalb steckte er den Fisch voll Fichtennadeln, und seitdem haben die Heringe Gräten. Dann setzte er Sonne und Tageslicht an den Himmel, zerschnitt den Mond in zwei Hälften, setzte die eine als Mond an den Himmel und ließ diesen abwechselnd zu- und abnehmen. Die andere zerschlug er in kleine Stücke und machte die Sterne daraus. Als es aber Tag wurde und die Menschen einander sahen, liefen sie auseinander. Die einen wurden Fische, die...

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