Namen und Personenbezeichnungen bei Goethe am Beispiel der "Wahlverwandtschaften"

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GRIN Verlag, 2008 - 36 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,7, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Die Sprache Goethes, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "The name of a man is like his shadow. It is not of his substance and not of his soul, but it lives with him and by him". Mit diesem Satz umreißt Ernst Pulgram das Wesen des Namens. Was mit dem Begriff "Name" alles verbunden ist, welche Worte als "Name" gelten und wie weit sein Bedeutungsfeld ist, soll im folgenden noch weiter ausgeführt werden. Neben einer unverkennbaren Bedeutung der Eigennamen für real existierende Personen, ist der Name für die Literatur auch ein entscheidendes Gestaltungselement. Durch die Analyse und Kategorisierung von Figurennamen hat sich eine eigene Forschungsrichtung, die literarische Onomastik entwickelt, welche einen weiteren Zugang zur interpretatorischen Arbeit mit literarischen Werken eröffnet. Welcher Werkzeuge sich die literarische Onomastik bedient und wie sich diese auf das Werk Johann Wolfgang von Goethes - insbesondere auf die Wahlverwandtschaften - anwenden lassen, damit befasst sich die vorliegende Arbeit. Friedhelm Debus beschreibt die Bedeutung des Eigennamens besonders deutlich: "Mit dem Namen hat es eine besondere Bewandtnis. Die Klasse der Personennamen zeigt es am auffälligsten. Sie ist es zudem, die jeden ganz unmittelbar betrifft; denn jede Person trägt einen Namen - Ihren Namen, ihren eigenen Namen. Namen sind in sofern Eigennamen, auch dann, wenn derselbe Name verschiedene Individuen benennt." Zusätzlich zu der Tragweite von Eigennamen und Personenamen werden den Namen literarischer Figuren, Orte und Objekte allerdings noch weitere Bedeutungs-Ebenen zugeschrieben. Debus zitiert in seiner Veröffentlichung Namen in literarischen Werken: (Er-)Findung - Form - Funktion Pavel Trost, welcher die "poetische, oder ästhetische" Funktion literarischer Namen als Zusatz anführt. And
 

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