Narzissmus in Claude Seignolles "Isabelle"

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GRIN Verlag, 2011 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,7, Universitat Augsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Unzahlige Male wurde der Mythos vom Narziss in der Literatur aufgegriffen. Man musste bei Ovids Verwandlungen anfangen, in diesem Werk wird die Geschichte von Narziss und Echo zum ersten Mal erzahlt, und konnte eigentlich in jeder Epoche der Literaturgeschichte mehrere Beispiele fur Narzissmotivik finden. Die Denker der Antike, wie auch des Mittelalters greifen diese Geschichte auf und versuchen sie zu deuten. In der Romantik wird der Narziss dann zum Inbegriff der unglucklichen Liebe. Mit dem Aufkommen der Psychoanalyse gewinnt dieser Mythos an neuen Aspekten. Sigmund Freud pragt Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts den Begriff der narzisstischen Personlichkeitsstrorung und gibt somit vor, wie sich die Autoren dieses Jahrhunderts dem Thema Narziss nahern werden. Die neusten Trends auf diesem Gebiet gehen in Richtung der Untersuchung der ganzen Gesellschaft auf ihr narzisstisches Verhalten und der Kristallisation eines Menschen mit narzisstischen Zugen als einen neuen Sozialisationstypus. In der hier vorliegenden Arbeit will ich mich zuerst der Mythologie widmen und die Geschichte von Claude Seignolle auf die Narzissmotive untersuchen, die man in Ovids Verwandlungen findet. Des Weiteren ziehe ich Parallelen zu Autoren wie Platon und Rousseau, die von Ovids Mythos inspiriert, sich ihrerseits des Themas annahmen. Claude Seignolle tritt mit seiner Geschichte teilweise die Nachfolge dieser beiden Autoren an, aber auch zahlreicher anderer, wie Giovanni Boccaccio, Francis Bacon und Friedrich von Schlegel. Im zweiten Abschnitt dieser Arbeit befasse ich mich mit der Psychoanalyse, die bei den Deutungsansatzen von Claude Seignolles Isabelle eine grosse Rolle spielt, da diese Geschichte aus dem Jahr neunzehnhundertsechsundsechzig bereits im Zeitalter der Psychoanalyse verfasst wurde und somit eine psychoa"
 

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