Natural Language Processing (NLP) in wissenschaftlichen Instituten

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GRIN Verlag, 2007 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachubergreifend), Note: 1,3, Universitat Hildesheim (Stiftung), 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Forschungsgebiet Natural Language Processing ist eng mit der Erforschung der menschlichen Sprache an sich verknupft. Dabei geben insbesondere Fehler, die wahrend der menschlichen Sprachproduktion auftreten, Aufschluss uber kognitive Prozesse der Sprachverarbeitung. Am Max-Planck-Institut in Nijmegen beschaftigt man sich diesbezuglich interdisziplinar mit der Struktur und dem Gebrauch naturlicher Sprache in den vier Arbeitsbereichen Sprachproduktion, Sprachverstehen, Spracherwerb sowie Sprache und Kognition. Wie auch die anderen MPI, befindet es sich unter der Tragerschaft der Max-Planck-Gesellschaft zur Forderung der Wissenschaften e.V. Dieser gemeinnutzige Verein wurde in Gottingen 1948 gegrundet und ist nach Selbstdefinition eine Forschungsorganisation autonomer Grundlagenforschung von internationalem Rang. Im Bereich Sprachproduktion wurde in Nijmegen auch der Wortplanungsprozess untersucht. Der Wortplanungsprozess umfasst den Vorgang der Wortauswahl aus verschiedenen miteinander konkurrierenden Konzepten bis zur Artikulation. Er lasst sich in die beiden nacheinander erfolgenden Hauptprozesse Wortauswahl und Wortenkodierung einteilen. Wahrend der Wortauswahl wird das benotigte Lemma, das ist das Wort inklusive seiner syntaktischen Eigenschaften, selektiert. Im zweiten Schritt, dem Enkodierungsprozess, erhalt das geplante Wort unter anderem Zugriff auf die zugehorigen Phoneme, Morpheme und Silben. Danach erhalten die Artikulationsorgane Zugriff auf allen relevanten Informationen, um das Wort produzieren zu konnen. Der Niijmegener Forscher Ardi Roelofs hat sich im Rahmen seines Computermodells WEAVER (Word Encoding by Activation an VERification) dem zweiten Hauptprozess der Wortenkodierung gewidmet. Er hat WEAVER entwickelt um zu zeigen, welche T"
 

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Contents

Zwei gegensätzliche Sprachproduktionsmodelle
4
Pictureword interference paradigm und implicit priming
10
Computersimulation durch WEAVER
14
Schlusswort
17
Anhang
20
Copyright

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Common terms and phrases

2.1.1 Hybrider Ansatz 6.2 Picture-word aktivieren aktiviert Morpheme aligned condition Ardi Artikulationsorgane begin-related distractor Beispiel beschleunigende Wirkung Computersimulation end-related Enkodierungsmechanismus Enkodierungsprozess Erkenntnisse aus WEAVER geplante Wort Hand hant implicit priming incremental Information Informationsfluss Kohorte Kontext kontextabhängige Kotarra Natural Language künstlich erzeugte Spra la:k Language Processing NLP LEVELT lexicon lexikalische Konzept lo:t mentale Lexikon Merkmale Metrische Struktur Morphem Natural Language Processing Netzwerkmodell Nijmegen non-aligned condition Phonem phonetic encoder phonetische Enkodierung phonlogische Enkodierung phonological speech error phonologische Picture-word interference paradigm Präsentation relativ präsentiert prime Production rules Produktion Produktionsregel produzieren produzierenden Wort Prosodische Prozess der Wortenkodierung relativ zum Zielwort rungsprozess SCHILLER selection of syllabic selektierten Silbe to:t Silbe zugewiesen Silbenzugehörigkeit Somit Sprache Sprachproduktion Sprachverarbeitung spreading activation Sprechakt stimmhaft suspend/resume mechanism syntaktischen Eigenschaften Teil des distractor Torheit-Klugheit Überprüfung verification verlinkt Versprecher phonological speech Versuchsperson versus verwendet Roelofs weitere Morpheme word-form encoding Wortauswahl Wortpaar Zielmorphem Hast Zielwort Dummheit Zielwort Hast Zielwort Sofa zofa Zuweisung zweite Silbe

Popular passages

Page 7 - Association of phonological speech errors with the selection of syllabic motor programs due to the fallure of verification Bei Auftreten eines Versprechers (phonological speech error) ist einer Silbe ein falsches Phonem zugewiesen worden.

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