Naturdarstellungen in deutschen Kunstmärchen: Novalis: "Hyacinth und Rosenblüthchen" (1798-1801), Friedrich de la Motte Fouqué: "Undine" (1811), Ludwig Tieck: "Die Elfen" (1812), E.T.A. Hoffmann: "Das fremde Kind" (1817)

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GRIN Verlag, 2009 - 72 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,7, Bergische Universitat Wuppertal (Bergische Universitat Wuppertal), Sprache: Deutsch, Abstract: Die meisten Menschen denken bei dem Begriff Marchen" spontan an Hexen, Feen, sprechende Tiere und viele andere phantastische Wesen und Dinge, die sich meist in dunklen, verhexten Waldern, an verwunschenen Seen, in verzauberten Schlossern oder an anderen magischen Orten abspielen, welche sich jenseits der uns vertrauten, zivilisierten Welt befinden. So steht bei den Aufzeichnungen der Bruder Grimm (Kinder- und Hausmarchen. 1825) das Knusperhaus der Hexe aus Hansel und Gretel genauso im tiefen, dunklen Wald, wie das Zwergenhauschen hinter den sieben Bergen, in welchem Schneewittchen Zuflucht findet. Auch der Turm, in dem Rapunzel eingesperrt wird, befindet sich mitten im Wald und das Dornroschenschloss verschwindet so tief unter einer Dornenhecke, dass es formlich mit der Natur Eins wird. Aber warum ist das eigentlich so? Warum steht die Natur im Marchen nicht nur im Gegensatz zur uns klar definierten Kultur, sondern auch gleich fur phantastische Orte, die sowohl Heimat und Frieden als auch damonische Gefahr vermitteln konnen? In dieser Arbeit zeige ich am Beispiel einzelner deutscher Kunstmarchen, wie sich die Naturforschungen und das neue Weltbild der Aufklarung und Romantik auf die zeitgenossische Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts ausgepragt haben. Dazu wahle ich folgende Werke: Friedrich von Hardenberg, alias Novalis: Hyacinth und Rosenblutchen Fridrich de la Motte Fouque: Undine Ludwig Tieck: Die Elfen Ernst Theodor Amadeus Hoffmann: Das fremde Kind"
 

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About the author (2009)

Bettina Eichholtz wurde in Hattingen an der Ruhr geboren. Dort lebt sie auch heute noch mit ihrer Familie. Sie hat in Wuppertal Germanistik und Ev. Theologie auf Lehramt studiert und arbeitet seitdem als Grundschullehrerin.

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