Naturmetaphorik und Naturorte in Gottfried von Straßburgs Tristan und Isolde

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GRIN Verlag, 2008 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universitat Karlsruhe (TH) (Literaturwissenschaft/ Mediavistik), Veranstaltung: Mediavistik 2: Tristan, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gottfried von Strassburgs Tristan wird zu den schonsten epischen Gedichten des deutschen Mittelalters gezahlt. Die Klarheit und Durchsichtigkeit der Darstellung, der zauberische Reiz des leichten Gedankenflusses, die plastische Geschlossenheit sowie die konsequente Durchfuhrung der Gestalten suchen in der ganzen hofischen Epik und im Volksheldengesang der Blutezeit mittelhochdeutscher Poesie vergeblich ihresgleichen. Gottfried bildet in seiner weltmannischen Lebensanschauung den grossten Gegensatz zu seinem Zeitgenossen Wolfram von Eschenbach, mit dem er vermutlich eine literarische Polemik fuhrte. Mit seiner melodisch wohlklingenden Sprache schildert er im Tristan unvergleichlich innig den sehnenden Zwang der Minne sowohl mit zarter Milde, als auch mit brennender Glut. Dabei kommt seine aussergewohnlich prazise Kenntnis uber das menschliche, vor allem das weibliche Herz, zum Vorschein. Es wird deutlich, welche seelischen Eigenschaften fur den Dichter am wesentlichsten sind. In dieser Hausarbeit uber den Tristan, im Rahmen des Seminars Einfuhrung in die Mediavistik 2, mochte ich mich mit den Naturbildern und -vergleichen in Gottfried von Strassburgs Sprache beschaftigen. Dabei will ich unter Punkt 2.2 im Hauptteil vor allem auf die Personifikationen im Roman zu sprechen kommen. Auf Gottfrieds Beschreibung der verschiedenen Naturorte und -ereignisse im Roman, deren Bedeutung fur die Figuren und das Verstandnis des Lesers oder auch den weiteren Verlauf der Handlung, mochte ich im Hauptteil unter Punkt 2.3 eingehen. Ich mochte die Rolle der Natur anhand von einigen Beispielen besprechen. An dieser Stelle mochte ich unter anderem Vermutungen aufstellen, was dem Leser durch diese Naturorte womoglich verdeutlich"
 

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