Neil Postman und die Notwendigkeit einer neuen Aufklärung

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GRIN Verlag, Aug 26, 2006 - Education - 15 pages
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Diese Hausarbeit handelt von Neil Postman, dem im Oktober 2003 verstorbenen amerikanischen Medienwissenschaftler. Auf der Grundlage seines Buchs: „Die zweite Aufklärung. Vom 18. ins 21. Jahrhundert“ und mehreren daraus ausgesuchten Thesen (siehe Seite 2) werde ich darstellen, wie Postman die in seinen Augen heute mehr denn je benötigten „Antworten“ in den Erkenntnissen des Zeitalters der Aufklärung sieht. Den Thesen Postmans werde ich kritische Ansichten des postmodernen Philosophen Michel Foucault gegenüberstellen, um auch eine andere Sichtweise der Dinge einzubringen. Diese Aufgabe bringt jedoch diverse Schwierigkeiten mit sich: Zum einen sind Foucaults Texte sehr komplex, zum anderen stellen sie insgesamt kein homogenes Ganzes dar, sondern sind durch „theoretische Verschiebungen“1 gebrochen, die seine Philosophie in mehrere Phasen unterteilen und so nochmals den Zugang erschweren. Ich werde die – meiner Ansicht nach - jeweiligen Vor- und Nachteile der Auffassungen Postmans und Foucaults herausarbeiten und eine Überleitung zur heutigen Bildungsdiskussion herstellen, mit der Überlegung, welche Teile hiervon evtl. neue, bzw. gute Ansätze für unsere heutige Bildungsdiskussion bieten. Abschließen werde ich meine Arbeit mit einem Resümee, worin ich mögliche Konsequenzen meiner Ergebnisse für den heutigen Unterricht darlegen, sowie meine eigene Position und Auffassung von Ethos begründen werde. == 1 Fink-Eitel, Foucault zur Einführung, S. 14ff
 

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