Neo-Institutionalismus als Erklärungsansatz des Wandels von Organisationen

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GRIN Verlag, Apr 18, 2008 - Business & Economics - 20 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 2,0, Justus-Liebig-Universität Gießen (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften), 34 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Befasst man sich mit Literatur, die sich unter dem Schlagwort Neo-Institutionalismus subsumieren lässt, fällt schnell auf, dass es sich hierbei um keinen rein ökonomischen oder gar betriebswirtschaftlichen Ansatz handelt. Vielmehr findet der theoretische Rahmen des Neo-Institutionalismus seine Anwendung in nahezu allen Geistes- und Sozialwissenschaften. Für die vorliegende Arbeit sind dabei vor allem ökonomische und soziologische Betrachtungsweisen von Bedeutung, da diese den engsten Bezug zu Unternehmungswandel aufweisen bzw. als Erklärungsansatz dafür herangezogen werden können. Neo-Institutionalismus aus den Bereichen der Rechtswissenschaft, Politologie, Theologie oder Philosophie soll daher im Rahmen der vorliegenden Arbeit ausgeklammert werden. Allerdings wird auch bei der Beschränkung auf zwei wissenschaftliche Disziplinen nach kurzer Zeit klar, dass in der Literatur keineswegs definitorische oder terminologische Übereinstimmung hinsichtlich der im Titel dieser Arbeit verwendeten Begriffe „Neo-Institutionalismus“ und „Organisationen“ besteht. So wird „Neo-Institutionalismus“ in der Literatur zum Teil synonym verwendet mit Institutionalismus (ohne Präfix), Institutionenökonomik oder Neue Institutionenökonomik. Für den vorliegenden Text sollen die beiden letztgenannten Begriffe synonym den ökonomischen Theorien zugeschrieben werden, Neo-Institutionalismus in seiner überschreibenden Funktion aber nicht ausschließlich den soziologischen, sondern beiden Ansätzen. Für den hier vorliegenden Kontext, dies sei bereits vorweggenommen, bietet sich eine recht enge institutionelle Definition, im Sinne von (Wirtschafts-)Organisation, als profit-orientierte Unternehmung an. Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht also darin, Wandel von Organisationen, sprich Unternehmungen, mithilfe des neo-institutionalistischen Theoriegefüges zu untersuchen und zu begründen. Dazu soll in Kapitel 2 zunächst eine kurze historische Einführung in die Entstehung des Neo-Institutionalismus gegeben werden. Kapitel 3 stellt anschließend die beiden wichtigen Ausprägungen, den ökonomischen und den soziologischen, vor, ehe in Kapitel 4 explizite Erklärungsansätze für den Wandel von Unternehmungen beschrieben werden. Kapitel 5 liefert dem Leser eine abschließende Zusammenfassung und Schlussfolgerung.
 

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3.1 Der ökonomische 3.2 Der soziologische 4.2 Legitimation Agenten Agenturtheorie Akteure Anreiz Arbeit hidden Ausprägungen des Neo-Institutionalismus Benchmarking bestehen bspw Coase Dietl diffundieren DiMaggio DiMaggio/Powell Direktinvestition Disziplin Edeling Effizienteste Effizienzaspekt Entstehung des Neo-Institutionalismus Erklärungsansätze für Wandel Ex ante ex post Franck Gabler gesellschaftlich akzeptierten Gilgenmann Glombowski Hasse Haveman hohe Transaktionskosten hoher Spezifität Hrsg Informationen Informationsasymmetrien Institutionalismus Institutioneller Zwang Institutionen Institutionenbegriffs Institutionenökonomie und Neuer Institutionenökonomische Theorien Internationalisierungsstrategie Isomorphie Kooperationen Kosten und Effizienz Krücken Legitimationseffekt Legitimität Leske & Budrich Markt und Hierarchie Markt und Unternehmung Mimetische Prozesse Mimetischer Isomorphismus Moldaschl Neo-Institutionalistische Erklärungsansätze Neoklassik neuen Markt tätig normative Druck ökonomische Neo-Institutionalismus ökonomische Sichtweise Opportunismus opportunistischem Verhalten organisationalem Feld Organisationsformen Organisationstheorie Picot Powell Prinzipal Rechte Schulze sowie soziologische Neo-Institutionalismus Spezifität der Investition Sydow T-Online Telekom Theorie der Verfügungsrechte Transaktion Transaktionskostentheorie Transaktionspartner Trendsetter und/oder unspezifischen Investitionen Unternehmungswandel unterschiedlichen Verhaltensannahmen Vogt Walgenbach Wandel von Organisationen Westkämper Williamson Windsperger z.B. Gesetze zumeist zunehmend Zwangsisomorphismus

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