Das Anreizsystem von dynamischen Netzwerken am Einzelberatermarkt: Das Beispiel der 1492.//organisationsberatung

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GRIN Verlag, Feb 27, 2005 - Business & Economics - 71 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,3, Universität Witten/Herdecke, 31 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Die klassische Unternehmung ist eine Form der Zusammenarbeit, in der Kapazitätsschwankungen besser als durch den individuellen Berater begegnet werden kann. Dabei stellt sich jedoch die Anreizproblematik, dass sein Einkommen innerhalb der Organisation u.U. geringer ist, als dies bei einer kontinuierlichen Auslastung der individuellen Beratungstätigkeit der Fall wäre. Sobald durch die Tätigkeit innerhalb der Organisation Kontakte zu Kunden aufgebaut wurden, die sich auch individuell nutzen lassen, steigt der Anreiz, mit der Übernahme des Kunden aus der Organisation auszutreten. Aufgrund der sich verändernden Anreizstrukturen kommt es immer wieder zum Wechsel zwischen den Koordinationsformen, was wiederum eine hohe Unbeständigkeit für alle Beteiligten zur Folge hat. Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, warum weder die Koordinationsform Einzelberater, noch die der klassischen Unternehmung dauerhafte Stabilität bieten können. Ferner ist zu prüfen, in wie weit ein Netzwerk zwischen Beratern als hybride Koordinationsform geeignet ist, die Vorteile der verschiedenen Seiten stabiler zu verbinden. Dabei gilt es auch, die Nachteile von Netzwerken bezügliche der Problemstellung zu benennen und nach möglichen Verbesserungen zu suchen. Nach einigen grundlegenden Informationen über den deutschsprachigen Beratermarkt geht es im folgenden Kapitel um oben skizzierte Problematik. Dabei werden die Anreizstrukturen der Einzelberater und der angestellten Berater untersucht. Darauf aufbauend folgt in Kapitel vier die Darstellung der Koordinationsform Netzwerk als Hybrid von klassischer Organisation und marktlicher Koordination. Zusammen aus der theoretischen Abhandlung und den Praxiserfahrungen aus dem Netzwerk erfolgt abschließend eine kritische Würdigung der Koordinationsform Netzwerk im Bezug auf die Fragestellung. Als Beispiel und zum Vergleich wird die 1492.//organisationsberatung an verschiedenen Stellen in dieser Arbeit erwähnt. Diese Absätze sind kursiv gehalten. Da nicht zu erwarten ist, dass durch ein Netzwerk automatisch alle Vorteile vereint und alle Nachteile ausgeschlossen werden können, folgen im fünften Kapitel institutionelle Vorschläge, durch die die identifizierten Nachteile behoben werden könnten.
 

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Contents

I
2
II
5
III
20
IV
55
V
63
VI
67

Common terms and phrases

1492.//organisationsberatung Abbildung Agentur Akquise Angebot Anreiz Anreizstrukturen Anreizsystem Arbeit Aufträge Auftragslage Auftragsvermittlung Auslastung Berater untereinander Beratermarkt Beratungsformen Beratungsleistungen Beratungsmarkt Beratungsunternehmen bestehen bestimmten Bezug bieten daher dezentrale Netzwerk direkte Dynamische Netzwerke eigene Einzelberater Einzelberatermarkt einzelnen entstehen ex ante Existenz externen finanzielle Flexibilität Flexiblen Spezialisierung freien Berater Fuest gegenseitigen Unterstützung Gemeinkosten gemeinsamen gibt großen Gründer Handy Hierarchische Unternehmen hierbei hierfür hohe immateriellen Informationen innerhalb des Netzwerkes institutionellen Inszena klassischen Unternehmen Kommunikation könnten Kontrollkosten Kooperation Kooperative Netzwerke Koordinationsform Kosten langfristig Leistung Leistungserstellung Linienfunktionen Marke Markenrechte Marketing Markt McKinsey meisten Möglichkeiten muss Nachfrage Netzwerkgrenzen Netzwerkorganisation Netzwerkpartner Neue Institutionenökonomik notwendige Nutzen Nutzungsrechte Opportunitätskosten Organisation Organisationsformen Partner persönliche Beziehung Picot Problematik Projekt projektbezogen Property-Rights Prozessberatung Regeln Relationale Verträge Ressourcen schnell Situation Somit sowie sozialen stark Strukturen systemische Beratung temporäre Thorelli Transaktion Transaktionskosten Transaktionskostentheorie Transparenz Umsatz Unternehmensberatungen unvollständige Verträge Vereinbarung Verfügungsrechte Vergabe Verhalten Verträge Vertragstheorie virtuellen Unternehmen Vorgehensweise Vorteile wachsenden Netzwerk Wachstum wichtig wirtschaftlich Ziel Zusammenarbeit

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