Netzwerkmanagement, Möglichkeiten und Anforderungen für die psycho-soziale Versorgung

Front Cover
GRIN Verlag, 2009 - 32 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: sehr gut, Alice-Salomon Hochschule Berlin, Veranstaltung: Organisation und Management, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff Vernetzung wird im Bereich sozialer Arbeit heute fast inflationar verwendet. Er wird sehr unterschiedlich definiert: Einerseits als professionelle Strategie zur Qualitatssteigerung der Arbeit, andererseits -etwas abfallig- als ein gemeinsames Kaffeetrinken unter Fachleuten. Was verbirgt sich hinter den Begriffen Netz, Netzwerk, Vernetzung, Netzwerkmanagement, etc.? Anliegen dieser Arbeit ist es, die babylonische Begriffsvielfalt zu strukturieren und wissenschaftlich zu definieren. Hierbei werden die Begriffe Netz, Netzwerk und Vernetzung, etc. synonym verwandt. Auch dem Case- Management als Methodik der direkt klientenbezogenen Sozialarbeit kommt eine sinnverwandte Bedeutung zu. In ihren Anfangen waren Vernetzungen -insbesondere mit den Kostentragern- stark auf die Leistungsmessung fokussiert. Im Zuge einer starkeren Sozialraumorientierung und gesetzlicher Veranderungen in den letzten Jahren haben sich zunehmend neue Fragen aufgetan. Durch das Fallmanagement der Kostentrager steigt der Bedarf an interdisziplinarer und ressortubergreifender Kooperation mit wechselseitigem Wissenstransfer. Gegenseitiges Misstrauen und Konkurrenzdenken ist hierbei leider noch Alltag und muss zukunftig durch vertrauensvolle Zusammenschlusse kompensiert werden. Dennoch haben sich in den letzten Jahren in Teilbereichen interessante Zusammenarbeitsformen entwickelt. Eine These ist, dass deren kontinuierliche Weiterentwicklung einen Zugewinn fur die Nutzer und ihren Sozialraum bezuglich einer spezifischen Angebotsstruktur bedeuten. Ferner ware ein Beitrag zur sozialen Stadtentwicklung, wenn die Leistungsorientierung zu Gunsten einer starkeren Wirkungsorientierung im Sozialraum vermindert wurde. Auerdem mussen die Anbieter von sozialen Leistungen starker animiert werden, vernetz
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Einleitung
3
Beispiel eines Trägers im gemeindepsychiatrischen Verbund
15
SchlussbetrachtungFazit
23
Trägerübergreifendes persönliches Budget in der Modellregion Berlin
28
Copyright

Other editions - View all

Common terms and phrases

abgestimmten adäquaten Akteure aktive Anbieter Angebote Ansatz Arbeitsgruppe ausreichend Bad Heilbrunn 2008 Bedeutung Begriff Netz Bereich bestmöglichen Beteiligten betreuten Wohnens Betreuung Betroffenen Bezirkliche Bullinger/Nowak Case-Management derzeit Dienstleister ebenda Einbeziehung Eingliederungshilfe Entscheidung entsprechend Entwicklung Fachbereiche Fachdienst fachlichen Fallmanagement Fallmanager ganzheitlichen Gemeindepsychiatrischen Verbundes gemeinsame gesetzlich gGmbH GPV Lichtenberg GPV-Nord gravierende Grevening GRIN Herbert Hierbei Hilfebedarfs Hilfekonferenz Hilfen individuellen Instrument Klienten Komplexleistungen kontinuierliche Kooperation Kostenträger Kunden Leistungsanbieter Leistungsberechtigten Leistungserbringern Leistungsträger Leitbild Management Märkischen Kreis Markt Menschen Methodik möglichen müssen Netzwerkkooperation Netzwerkmanagement Netzwerkpartner Notwendigkeiten Nutzer operative Organisationen Organisationsentwicklung Partner passgenauen Persönliche Budget Planung positiv primären professionellen Projekt Psychiatrie psychisch kranker psychosozialen Rahmen Ressourcen Schubert Seite sekundären Selbstbestimmung Selbsthilfegruppe SGB IX SGB XII soll sowie Soziale Netzwerkarbeit sozialen Arbeit soziales System Sozialgesetzbuch Sozialmanagement Sozialpsychiatrischer Dienst Sozialraum Sozialstationen stark Steuerungsgremium strategischer Strukturen Suchtkrankheiten tertiäre Netzwerke Träger Umsetzung unterschiedlichen Unterstützung Verbesserung Verbundpartner Vergleiche Vernetzung Versorgung Versorgungsregion vorgehalten Weiterentwicklung Wiesbaden 2008 Wohnen Ziele Zielvereinbarung zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit Zusammenwirkens

Bibliographic information