Netzwerkorientiertes Supply Chain Controlling und Risikomanagement

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Diplomica Verlag, 2011 - Business & Economics - 98 pages
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Das Konzept des Supply Chain Management (SCM) ist als eine Antwort auf die Notwendigkeit einer Integration der gesamten Wertsch”pfungskette im Rahmen des Logistikmanagements entstanden. Es betont die unternehmens bergreifende Perspektive und umfasst gestalterische, planerische und steuernde Funktionen. Das SCM erfordert somit eine koordinationsorientierte Betrachtung der Schnittstellen zwischen den am Wertsch”pfungsprozess beteiligten Unternehmen und erf„hrt als ein Konzept der fluss- und nachfrageorientierten, unternehmens bergreifenden Wertsch”pfungsoptimierung einen Bedeutungswandel hin zu einem Erfolgs- und Wertsteigerungsinstrument. Die Steuerung und Koordination des Supply Chain Netzwerks stellt aber aufgrund der Vielzahl an denkbaren Lieferanten-Kunden-Beziehungen und Einzelprozessen eine komplexe Aufgabe dar. Die netzwerkinterne Koordination findet nicht wie bei hierarchischen Netzwerken ber Anordnungen statt. Es entsteht vielmehr eine durch Selbstabstimmung gekennzeichnete markt„hnliche Koordinationsstruktur. Aufgrund der durch Marktverh„ltnisse gekennzeichneten Netzwerkorientierung lassen sich dysfunktionale Wirkungen und Ineffizienzen nicht vollst„ndig eliminieren. Das Controlling hat somit die Aufgabe, durch geeignete Maánahmen opportunistisches Verhalten bei der Zusammenarbeit der Netzwerkakteure zu verhindern und des Weiteren strategische Aspekte der Netzwerkbeziehung in den Vordergrund zu setzen, damit eine den Netzwerkerfolg gef„hrdende Konzeptlosigkeit ausgeschlossen wird. In der Forschung ist jedoch in diesem Zusammenhang ein strategisches Defizit erkennbar. Obwohl die Aktualit„t des SCM in zahlreichen Publikationen Ausdruck findet, ist der SCM-Implementierungsgrad aufgrund einer Vielzahl von Problempunkten noch relativ gering. Das SCM wird meistens nur als eine Harmonisierung von Teilbereichen und eine unvollst„ndige Systemintegration umgesetzt, welches das Erreichen einer Gesamtoptimierung der Wertsch”pfungskette verhindert. Das vorliegende Buch greift den Handlungsbedarf in Bezug auf die Implementierung des SCM auf. Ausgehend von den identifizierten Defiziten bei der Anwendung von SCM soll untersucht werden, inwieweit die Konzepte des Supply Chain Controlling und des Supply Chain Risikomanagement zur Schlieáung dieser Implementierungsl cke sowie zur Optimierung der Wertsch”pfung entlang der gesamten Supply Chain beitragen.
 

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Abbildung Anbetracht Anforderungen Ansatz aufgrund Aufl ausgerichtet Balanced Scorecard Bedeutung befragten Unternehmen Berücksichtigung Betrachtung betriebswirtschaftlichen Literatur Bewertung Bezug Chain Balanced Scorecard Chancen Dangelmeier dargestellten Darkow definiert Economic Value Added Einsatz Kein Einsatz einzelnen Unternehmen Ergebnisse ETH Zürich geeignete Geplant Im Einsatz Globalisierung Göpfert/Neher 2002 Hagen u.a. Handlungsbedarf Heft Hölscher Hrsg Implementierung Implementierungsstand Informationen Instrumente des SC-Controlling Jehle Kajüter Kapitel Kennzahlen Kennzahlensysteme Kersten u.a. Kontext Konzept Kosten kritischen Lieferanten Logistik Management Manage Maßnahmen mensübergreifend ment Netzwerkpartner notwendig Optimierung Partner Peitscheneffekt Perspektiven Phase Planung Praxis Prozent Prozess PRTM relevanten Risi Risikoarten Risikocontrolling Risikoeintritt Risikomanage Risikomanagementprozesses risikopolitischen Risikoquellen Risikosteuerung Risk SC-Kennzahlen SC-Netzwerk Schwachstellen SCOR-Modells siehe somit sowie Stabenau Staberhofer/Rohrhofer 2007 stellen Steuerung Steven/Pollmeier 2006 strategischen Supply Chain Balanced Supply Chain Controlling Supply Chain Management Supply Chain Netzwerk Supply Chain Risiken Supply Chain Risikomanagement Transparenz Universität Hannover unternehmensübergreifenden veranschaulicht Weber/Bacher/Groll 2003 Weiteren weiterhin Werner Wertschöpfungs Wertschöpfungskette Wertschöpfungsnetzwerk Ziegenbein 2007 Ziele Zusammenarbeit

About the author (2011)

Der Autor, geb. 1978, studierte Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre an der Universit„t Stuttgart.

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