Netzwerkstrukturen in der Automobilindustrie

Front Cover
GRIN Verlag, 2007 - 72 pages
0 Reviews
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Unternehmensfuhrung, Management, Organisation, Note: 1,3, European Business School - Internationale Universitat Schloss Reichartshausen Oestrich-Winkel (StiftungsLehrstuhl fur ABWL & Industrielles Management), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Unternehmen der deutschen Automobilindustrie agieren in einem zunehmend turbulenten Marktumfeld. Wettbewerbsbedingungen werden globaler, Kundenwunsche gewinnen an Individualitat und verlieren an Bestandigkeit, technologische Herausforderungen werden komplexer, ihre Produkt- und Entwicklungszyklen kurzlebiger. Diese Entwicklungen stellen hohe Anforderungen an die unternehmerische Leistungs- und Innovationsfahigkeit und bedingen eine flexible wie auch effiziente Gestaltung der Wertschopfungsstrukturen des Unternehmens. In diesem Kontext und beschleunigt durch die Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie haben interorganisatorische Netzwerke als erfolgsversprechende strategische Alternative zu Akquisitionen und unternehmerischem Alleingang in den letzten Jahren bedeutend an Popularitat gewonnen. Netzwerke werden dabei insbesondere hinsichtlich des Aufbaus der benotigten Ressourcen und Kompetenzen, der Verkurzung des strategischen Wettbewerbsfaktors time-to-market und der Senkung von Fixkosten als value-added-schaffende und wettbewerbsstarkende Organisationsform beurteilt. Allerdings stellen sich diese mit Netzwerken assoziierten Potentiale auch bei entsprech-ender Rahmengestaltung nicht automatisch ein. Im Gegenteil, aufgrund der hohen Komplexitat und der latenten Existenz von Konfliktpotentialen in Netzwerken, sind sie allein durch eine effektive Steuerung zu erschliessen. Unabdingbare Voraussetzung hier-fur, gerade auch vor dem Hintergrund der Interdependenz von Strategie, Management und Struktur, ist das profunde Verstandnis der realiter in der Automobilindustrie vorzufindenden Netzwerkstrukturen. Ziel dieser Arbeit ist es daher, die momentan in der deu
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

4-Felder-Analyserahmen Abhängigkeit Abrufdatum Agenten Agenturkosten Ansatz Arbeit Arbeitsteilung argumentieren Aufbau aufgezeigten aufgrund Ausgestaltung Automobil Automobilhersteller Beziehungen Bindungsintensität BMW Group daher DaimlerChrysler DEIß Demnach deutschen Automobilindustrie diesbezüglich Differenzierung anhand Differenzierungsdimensionen Dimension DJABARIAN dynamische Netzwerk einhergehend Entwicklung Erkenntnisse explizit exploitative Fertigungstiefe fokalen Unternehmens Folgenden HELLA KG Herstellern und Zulieferern heterarchisch hierarchisch Hinsichtlich hohe Horizontale Netzwerke Hrsg Innovations insbesondere Interdependenz Interorganisationale interorganisatorische Joint Ventures Kanteninhalte Kantenmerkmale Kompetenzen Kontext Kontingenztheorie Kontrollbedarf Kontrolle Kooperation langfristigen Lieferanten Lieferantenprogramme Machtasymmetrien Management MILES/SNOW Modullieferanten MÜLLER-STEWENS/GOCKE 1995 Netz Netzwerkpartner Netzwerkstrukturen Netzwerktheorie Netzwerkunternehmen neue Neuen Institutionenökonomie OEM und Zulieferern OEMs Opel Organisationsform Partner Partnerschaften Principal-Agent-Theorie Prinzipal Produkt Produktion Rahmen Rationalisierung Ressourcen SCHNEIDER/SCHWENKER soll somit Sourcing sowie stark Steuerungsform Strategische Strukturdimension strukturellen Eigenschaften SYDOW technologische Transaktionskosten Transaktionskostentheorie Trends Typologie Unternehmensnetzwerke VDA/MCKINSEY&COMPANY/PTW 2003 Verband der Automobilindustrie verorten vertikalen Integration Vertrauen Wandel Wertschöpfung Wertschöpfungsarchitektur Wertschöpfungskette Wertschöpfungsstufe Wettbewerbsstrategien wichtige Wiesbaden WILDEMANN 1997 WILLIAMSON Ziel Zielsetzung des Netzwerks Zukunft Zulieferern Zulieferfirmen Zusammenarbeit

Popular passages

Page 4 - Netzwerk stellt eine auf die Realisierung von Wettbewerbsvorteilen zielende, polyzentrische, gleichwohl von einer oder mehreren Unternehmungen strategisch geführte Organisationsform ökonomischer Aktivitäten zwischen Markt und Hierarchie dar, die sich durch komplex-reziproke, eher kooperative denn kompetitive und relativ stabile Beziehungen zwischen rechtlich selbständigen, wirtschaftlich jedoch zumeist abhängigen Unternehmungen auszeichnet.
Page 13 - The firm' s choice to enter an alliance can be distinguished in terms of its motivation to exploit an existing capability or to explore for new...
Page 14 - Kosten der Information und Kommunikation für Anbahnung, Vereinbarung, Abwicklung, Kontrolle und Anpassung bei arbeitsteiliger Leistungserstellung".
Page 17 - Macht und Einfluss, dh Abhängigkeit, die Entstehung von bilateralem Vertrauen fördern. Gegenseitige Abhängigkeit kann dabei etwa durch gleichzeitige partnerspezifische Investitionen oder durch die beidseitige Preisgabe kritischer Informationen erzeugt werden. Das so induzierte Vertrauen bildet die psychologische Voraussetzung für ein reduziertes Schutzbedürfnis und ermöglicht...
Page 14 - Übertragung eines Gutes oder einer Leistung über eine technisch trennbare Schnittstelle hinweg" und die Übertragung von Verfügungsrechten repräsentiert [Will89, 142] (vgl.
Page 11 - Kooperation zu verfolgen. So sollen die teilnehmenden Unternehmen im dynamischen Netzwerk stets bereit sein „ to be pulled together for a given run and then disassembled to become part of another temporary...
Page 18 - Basis jedweder kontingenztheoretischen Argumentation ist die Kongruenz-Effizienz-Hypothese, die die Effizienz von Unternehmungen von einem 'Fit...
Page 9 - Von der horizontalen und vertikalen Kooperation sind laterale Netzwerke abzugrenzen, bei denen die kooperierenden Unternehmen weder der gleichen Wirtschaftsstufe angehören, noch in Stufen des gleichen Wertschöpfungsprozesses integriert sind.47 Vgl.
Page 24 - Die Automobilindustrie gilt in Hinblick auf die Evolution von Unternehmungsnetzwerken nicht nur in zeitlicher Hinsicht, sondern auch mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Bedeutung, als Vorreiter der Entwicklung netzwerkartiger Organisationsformen zwischen Hersteller und Zulieferern, Hersteller und Händlerorganisationen, aber auch zwischen Herstellern.
Page 17 - Kontext weitgehend übereinstimmend eine einseitige Vorleistung verstanden, bei der der Vertrauende seinem Interaktionspartner vorübergehend die Dispositionsbefugnis über Ressourcen oder Handlungen einräumt, ohne sicher zu wissen, dass sein Interaktionspartner den daraus entstehenden Opportunitätsspielraum nicht ausnutzt. Vgl. im Überblick SJURTS (1998), S.

Bibliographic information