Neue ambulante Maßnahmen nach dem Jugendgerichtsgesetz im Zeichen des "KICK"

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GRIN Verlag, 2009 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Strafprozessrecht, Kriminologie, Strafvollzug, Note: 12 Punkte Vollbefriedigend, Universitat zu Koln (Kriminologie), Veranstaltung: Seminar, 40 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit stellt die im Zuge des ersten Jugendgerichtsanderungsgesetzes (1.JGGAndG) von 1990 neu in den Massnahmenkatalog des 10 JGG aufgenommen ambulanten Massnahmen vor, wie den sozialen Trainingskurse, die Betreuungsweisungen, den Tater-Opfer-Ausgleich, aber auch die Arbeitsleistungen die nicht nur als Weisungen nach 10 JGG, sondern jetzt auch als Zuchtmittel nach 15 JGG auferlegt werden konnen. Mit diesen neuen ambulanten Massnahmen sollte der Erziehungsgedanken des JGG gestarkt werden, insbesondere sollten sie eine Alternative zu den stationaren Sanktionen sein . Bei der Umsetzung des Erziehungsgedanken des Jugendstrafrechts spielt die Jugendgerichtshilfe eine entscheidende Rolle. Die Arbeit zeigt nicht nur die empirische Realitat der neuen ambulanten Massnahmen, sondern auch die Probleme die sich durch die Zusammenarbeit der Jugendgerichte und Jugendhilfe mit den unterschiedlichen Gesetzen des Jugendstrafrecht (JGG) und des Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) ergeben. So geht die Arbeit insbesondere auf den 36 a SGB VIII ein, der seid seiner Einfuhrung im Jahr 2005 die Steuerungsverantwortung fur die Anordnung der Massnahmen der Jugendhilfe regelt. Demnach tragt die Jugendhilfe nur noch die Kosten fur die ambulanten Massnahmen, die sie selber angeordnet hat. Die Arbeit klart zum einem, ob dies eine Neuregelung darstellt oder ob es eine Klarung der bisherigen Praxis ist. Des Weiteren wird gepruft, welche ambulante Massnahmen als Leistungen der Jugendhilfe finanziert werden konnen und wie die Zusammenarbeit zwischen den Parteien geregelt werden konnte, damit die Finanz- und Kompetenzstreitigkeiten nicht auf den Rucken der jungen Straftatern ausgerichtet
 

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Contents

A Einleitung
7
Empirische Realität der neuen ambulanten Maßnahmen
13
Finanzierungsleistungen nach InKraftTreten
22
Copyright

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Common terms and phrases

27 II SGB 36 a Rn 36 a SGB 36a SGB VIII Angebotslage angeordneten Maßnahmen anhand der Statistik Anordnungskompetenz Arbeitsauflage Auflage Bareis Beschuldigten Betreuungsweisung Bewährungshilfe Böhm/Feuerkelch Brunner/Dölling BT-DR BVerfGE 74 Demnach Diversionstage Dünkel/Geng/Kirstein durchschnittlich DVJJ Eigene Berechnung anhand Eilenburg Eisenberg erzieherischen Zweck Erziehungsgedanken des JGG Erziehungsmaßregeln Fachserie Finanzierungszuständigkeit Gelbe Karte Gesetz Goerdeler häufiger Heinz/Jehle/Sutterer Hilfe zur Erziehung Hohendorf In-Kraft-Treten des KICK itt Eigene Berechnung JGGÄndG Jugendämter Jugendarrest Jugendförderungsgesetz Jugendgerichtsgesetz Jugendgerichtsgesetz im Zeichen Jugendgerichtshilfe Jugendhilfe finanziert Jugendhilfe und Justiz Jugendliche Heranwachsende Jugendlichen und Heranwachsenden Jugendrichter Jugendstrafe Jugendstrafrecht jungen Täter Kinder könnte Kooperation Kremerskothen Kubink Laubenthal/Baier Leistungen der Jugendhilfe Mamier/Pluto/Seckinger/van Santen/Zink Meier Meier/Rössner/Schöch Miehe Mrozynski München 2006 zit neuen ambulanten Maßnahmen Ostendorf Projekt Prozent 0,0 Rahmen von Diversion Richtervorbehalt Richtervorbehalt gemäß Art Siehe Abbildung soll sozialen Trainingskurs Statistik des Bundesamtes Statistik von Hartmann/Kerner Steuerungsverantwortung Straffällige Straftaten Streitdarstellung Täter-Opfer Täter-Opfer-Ausgleich Trenczek unbenannte Hilfe Verurteilte Weisungskatalog Weiteren Wiesner Zeichen des KICK Zuchtmittel

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