Neue Chancen der Gesundheitswirtschaft - Das Zusammenspiel von Krankenkassen und touristischen Leistungsanbietern auf dem zukunftsträchtigen Gebiet der Prävention

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 1,3, Fachhochschule Stralsund (Wirtschaft), Veranstaltung: Market Research, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Niemals zuvor hat Gesundheit einen so hohen Stellenwert eingenommen wie heute“4. Laut dem deutschen Wellnessverband ist der Gesundheitsmarkt einer der wichtigsten Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft mit einem Volumen von 239 Mrd. Euro. Bis 2020 wird das Volumen auf voraussichtlich 453 Mrd. Euro anwachsen. Die Gesundheit wird höchst wahrscheinlich zu einem bevorzugten Konsumgut und einem Lifestyle-Produkt werden. In diesem Rahmen werden ausgedehnte Nachfragemärkte entstehen. Deutschland nimmt in dieser Hinsicht einen besonderen Platz ein. In keinem anderen europäischen Land wird mehr für die eigene Gesundheit ausgegeben als in Deutschland: Von 100 €, die ein Haushalt ausgibt, werden heute schon 5 € in die Gesundheit investiert. Auch die Ausgaben der Reisenden für einen Gesundheitsurlaub sind beachtlich. Bis 2010 sollen diese laut Angaben des Instituts für Freizeitforschung auf 3,65 Mrd. Euro steigen und damit einen Anteil von 4,2% an den gesamten Tourismusausgaben in Deutschland einnehmen5. Darüber hinaus leben 33% der Deutschen gesundheitsbewusst und 47% gehen regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen. Bezogen auf das Ausgabeverhalten lassen sich die Deutschen das „Wohlfühlen“ etwas kosten. Sie sind bereit bis zu 25 € im Monat für Wellness auszugeben. Allein diese Zahlen deuten darauf hin, dass auf Seiten der Nachfrager kein Zweifel besteht: Angebote rund um das Thema Gesundheit, Wellness und Prävention sind gefordert. Der steigende Wunsch nach Selbstverwirklichung und Selbstkompetenz, nach aktiver Beteiligung und allumfassenden Service verstärken den Bedarf an neuen Produkten und Angeboten. Daraufhin stellt sich die Frage: Wo stecken die größten Potentiale, welche Bereiche können noch ausgebaut werden? Beantwortet werden kann dies mit Investitionen im Bereich medical wellness in Verbindung mit touristischen Leistungsanbietern und mit staatlicher Unterstützung, das heißt Motivationen und Anreize seitens der Krankenkassen bzw. des Gesetzgebers schaffen. Auf den nachfolgenden Seiten wird die Verbindung von Präventionsangeboten, die Unterstützung der Krankenkassen und den touristischen Leistungsanbietern genauer betrachtet. Es wird geklärt, warum eine solche Verbindung erfolgreich sein kann, wie diese aussieht und welche äußeren Faktoren diese Verbindung begünstigen. Ziel ist es, zu prüfen, ob es überhaupt einen Markt für diese Angebote gibt und wie sich dieser Markt zukünftig entwickeln kann.
 

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4.1 Gesundheit 4.1.3 Demografischer Ansatz 5.8 Symbiose-Effekt 60-Jährigen 8.1 Fragebogen Allensbach allgemeiner Überblick Altersgruppe Analyse Ausgabenträgern Auswertung Bahn BKK Basisinnovation befragten Krankenkassen Bereich Bestehendes Angebot beziehungsweise Bezuschussung Bildung und Forschung Bundesministerium für Gesundheit chronischen Krankheiten customers data Datenerhebung Demografie Demoskopie Deutschland entsprechende Krankenkasse Entwicklung Euro exploited folgenden Diagramm Freizeit German health Gesetzliche Krankenversicherung gesetzlichen Krankenkassen Gesundheit und Prävention gesundheitlichen Gesundheitsausgaben 2006 Gesundheitsbewusstsein Gesundheitsbranche Gesundheitspersonal Gesundheitsprävention Gesundheitsreform Gesundheitstourismus Gesundheitswesen gibt HanseDom Stralsund health economy Hotels http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites IKK-Direkt Informationen insurance companies Interviews Jahren jeweiligen Juni Kassenzahnärztliche Vereinigung Kondratieff-Zyklus Krankenkassen AOK Kunden Kundenbindung Laut Leistungserbringer Markt Marktforschung Maßnahmen Masterplan Gesundheitswirtschaft medical wellness report medizinische Methode Nachfrage neue Produkte Physiotherapie politische Bildung Potential Prävention 2006 Präventionsangebote Präventionsmaßnahmen prevention offers Primärprävention private Private Krankenversicherung qualitative Daten Sektor Sekundärdaten sekundäre soll sowie soziale Statistische Bundesamt Stellenwert Stressbewältigung subsidies Suchtprävention Therme touristic suppliers touristischen Leistungsanbietern Trend Umfrage unserer Verbindung Versicherten www.gesundheitskongress-des-westens.de Zahl Ziel Zukunft

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