Neuerungen im Arbeitszeitgesetz, das neue Tarifrecht und die Bedeutung für die soziale Arbeit: Historische Entwicklung der Arbeitszeit, flexible Arbeitszeit und Arbeitszeitflexibilisierung.

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GRIN Verlag, Jul 16, 2008 - Education - 30 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Fachhochschule Düsseldorf, Veranstaltung: Grundlagen der sozialen Sicherung der BRD und das System Sozialer Leistungen, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Wir sind beide in der Kinder- und Jugendhilfe tätig und waren dementsprechend sehr verwundert über die Ergebnisse der Statistiken bezüglich der Arbeitszeitreduzierung. Bekannt ist, dass sich die Arbeitszeit in diesem Bereich stapelt und in den letzten Jahren das Phänomen des Burnout in Sozialberufen zunehmend thematisiert wurde (unter anderem Neubauer 1996, S.95in Trube). Nicht umsonst sieht das weit reichende Aufgabengebiet der Personal- und Organisationsentwicklung für die örtliche Sozialverwaltung als einen Aspekt auch das Stress- und Burnout- Management vor (vgl. Trube 2001, S.113 ff). Die Soziale Arbeit hat sich zu einem bedeutsamen Arbeitsmarkt entwickelt und einen wichtigen Platz in der Wirtschaft eingenommen. Der größte Arbeitgeber ist nach wie vor die Kirche, doch haben sich bereits viele privat-gewerbliche Unternehmen durchgesetzt. Durch die Finanzierungsengpässe geht die Soziale Arbeit in einen Dienstleistungssektor über, der die Struktur eines Wettbewerbes zulässt. Der Arbeitsbereich ist nicht mehr nur die Krankenpflege, sondern umfasst auch Präventionsmaßnahmen und viele andere Bereiche. Pädagogen und Sozialpädagogen haben, so unsere Erfahrung, auch weiterhin die Verantwortung für das Wohl ihrer Klienten zu tragen und sind Bezugspersonen für diese. Durch die „Neue Steuerung“, das erhöhte Qualität- und Management- Denken und die damit verbundenen Änderungen hinsichtlich der Kundenorientierung, wird von den Arbeitnehmern im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe immer mehr Transparenz, Qualität und überprüfbare Leistung, die aus der Zusammenarbeit mit Menschen (Klienten) resultieren soll, erwartet. Bisher ist unklar, was als valider Indikator für die Nachhaltigkeit der Hilfen zur Erziehung gelten kann, ob dieser messbar wird und inwieweit das ggf. gemessene Ergebnis auch dem Erfolg der Arbeit zurechenbar ist (Trube 2001). [...]
 

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4.2.2 Flexibilisierung 48 Stunden Acht-Stunden-Tag Arbeit Arbeitgeber Arbeitnehmer Arbeitsanfall Arbeitsbereiche Arbeitsbereitschaft Arbeitsplatzteilung Arbeitsrecht Arbeitszeitflexibilisierung sollte Arbeitszeitformen Arbeitszeitgesetz Arbeitszeitkonto Arbeitszeitordnung ArbZG Bedarfsorientierung Bereich Bereitschaftsdienst Beschäftigten bestimmten Bestimmung der Arbeitszeitlage betriebliche Betriebsrat Betriebsvereinbarung BetrVG bezahlt BGB1 Budgetierung Dauer der täglichen Eckdaten Einführung Entgeltgruppen entsprechend Entwicklung der Arbeitszeit erst festgelegt Flexible Arbeitszeitgestaltung flexible Arbeitszeitregelungen flexibler Arbeitszeit flexibler Arbeitszeitmodelle Freistellungsansprüche Freizeit Freizeitgesellschaft geändert durch Gesetz gleitende Arbeitszeit Gleitzeit Haufe iDesk Hauptelemente der Neuen Historische Entwicklung iDesk-TVöD Office Verwaltung Jahren Jugendhilfe Kernarbeitszeit Kinder Klienten Mehrarbeit Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Modelle Modernisierung der Bundesverwaltung möglich muss neue Tarifrecht Neuen Steuerung öffentlichen Dienstes Personalentwicklung Personalplanung Personen Produktivitätsfortschritte Reduzierung regelmäßige Arbeitszeit Regelungen Rufbereitschaft Ruhezeit Schichtarbeit Schnelleinstieg ins neue somit Sozialberufen sozialen Sozialverwaltung Stunden pro Woche Stunden-Tag täglichen Arbeitszeit tarifliche Normalarbeitszeit Tarifvertrag Teilzeitarbeit Teilzeitkräfte Thema Arbeitszeit Transparenz von Zielen TVöD Office Verwaltung TVöD Schnelleinstieg TzBfG Überstunden Umsetzung Unserer Meinung Wirtschaft Wochenarbeitszeit wöchentliche Zeitsouveränität Ziele der Arbeitszeitflexibilisierung zuletzt geändert

About the author (2008)

Dipl.Soz.päd.und Pippi Langstrumpf Erzieherin mit Herz Marion Rosenkranz (Im-)Pulsgeberin für Ihr UNTERNEHME(n)SELBST! Schwerpunkte Denken, Fühlen, Handeln- gemeinsamer Erfolg macht Spaß! Pädagogische(Beg-)Leitung und ganzheitliche Beratung zu den Themen des Lebens (Arbeit, Gesundheit, Soziales- Changemanagement) Indviduelle Potentialanalyse, persönliches Leitbild Orientierungs- und Stabilisierungshilfen individuelle Persönlichkeits-, Perspektiven- und Strategieentwicklung Einleitung von Veränderungs-und Lernprozessen Aktuelle Arbeitsschwerpunkte Privatpersonen (Einzel-, Paar-, Erziehungs-, Lebensberatung, berufliche Perspektivenentwicklung, Begleitung von unternehmensfrohen Senioren) Freie Träger der Kinder-und Jugendhilfe (sozialpädagogische Familienhilfe: Beratung und Begleitung von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsene und ihren Familien,entlastende Hilfen, pädagogische Leitung, Beratung von Mitarbeitern, Führungskräften, Teams,Fallberatung und Koordiantion,gemeinsame Hilfeplanung, Beratung zur Qualitäts-, Personal-, Team-, Leitbildentwicklung,Changemanagement) Internetforum zum Thema Kindererziehung (Erziehungsberatung im Forum) Vita Jahrgang 1975 1996 bis heute von Herzen gern staatlich anerkannte Erzieherin (Kindertagesstätten, Jugendhilfe- einrichtungen mit Leitungsfunktion: Gruppen-, Team-,Einrichtungsleitung) währenddessen Studium der Sozialpädagogik, Fachhochschule Düsseldorf danach Ferstudium "Große Schule des Schreibens", Hamburg Akademie Autorin, GRIN Qualifizierung zur zertifizierten systemischen Familie- und Sozialberaterin, grieseler gmbH in Kooperation mit Kobi Entwicklung von systemisch-salutogenetischen Beratungsstandards für ein interdisziplinäres Konsultationskonzept zur Förderung von Gesundheit, Praxiszentrum für Integrative Medizin, Benrath nebenberuflich Tätigkeit mit den Schwerpunkten ganzheitliche Gesundheit, ehrenamtliche Tätigkeiten, Team-und Organisationsentwicklung im Finanzbereich, Vertrieb und Sozialen Bereich (freie Träger, Vereine,Gemeinnützigkeit)- 2010 entstand in ihrem Denken Social-Franchising. Marion Rosenkranz, freiberufliche Sozialpädagogin, systemische Beraterin und Erzieherin: "UNTERNEHME(n)SELBST: BEWEGung mit SYSTEM erweitert Möglichkeiten."

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