Neueste Entwicklungen im Zusammenspiel von EU-Recht und nationalem Recht der Mitgliedstaaten

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Waldemar Hummer
Springer Vienna, Dec 3, 2010 - Law - 747 pages
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Waren es zunächst institutionell-prozedurale Fragen, die die Lehre des Eu- parechts inhaltlich dominierten, so wurden diese in den 1990er Jahren v- stärkt von der Untersuchung materieller Binnenmarktprobleme abgelöst, die wiederum ab der Jahrtausendwende den immer wichtiger werdenden Anw- dungs- und Vollzugsproblemen des Rechts der EU in den mitgliedstaatlichen Rechtsordnungen weichen mussten. Mit Fug und Recht kann man heute - haupten, dass die Vollziehung des EU-Rechts im nationalen Recht im Mitt- punkt der europarechtlichen Expertise steht. Diesem Umstand Rechnung tragend, habe ich mich als Leiter des Schw- punktes „Europäische Integration“ der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der 1 Universität Innsbruck Ende 2007 entschlossen, führende Theoretiker und Praktiker des Europarechts einzuladen, um diesen bis dahin in Österreich nicht näher behandelten Themenkreis umfassend zu untersuchen. Nach einer Reihe von Vorgesprächen wurde ein Konzept erstellt, das alle vollzugsrelev- ten Fragen umfasste, die nach einem einheitlichen Muster aufbereitet werden 2 sollten. Flankierend dazu wurde im Rahmen des Fakultätsschwerpunkts Mitte März 2008 ein zweitägiges Symposium zum Thema „Die neue Union nach dem Vertrag von Lissabon“ veranstaltet, dessen Ergebnisse Mitte 2009 in 3 Buchform vorgelegt werden konnten. Diese Publikation war im gesamten deutschen Sprachraum die erste, die die neuen Rechtsfragen im Gefolge des zukünftigen Inkrafttretens des Vertrages von Lissabon (2007) in systema- scher und umfassender Weise untersuchte.

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