Neurokrisenkommunikation: Krisenkommunikation im Lichte der neueren Erkenntnisse der Neurowissenschaft

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GRIN Verlag, Jul 12, 2010 - Business & Economics - 67 pages
Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 2, FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Berlin früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich auf den folgenden Seiten mit dem Zusammenhang zwischen Krisenkommunikation und Neurowissenschaft. Der Fokus richtet sich dabei auf das Erkennen von Spielräumen, mit deren Hilfe die Krisenkommunikation optimiert werden kann. Diese Optimierungen basieren auf den aktuellen Erkenntnissen der Neurowissenschaft. Krisensituationen können vielfältige Erscheinungsformen haben. So erscheinen Unternehmen beispielsweise mit negativen Schlagzeilen in den Medien, etwa mit Bestechung, Steuerhinterziehung oder Umweltskandalen. Eine gelungene Kommunikation ist dann unter anderem wichtig, um entstandenen Schaden zu begrenzen, in einigen Fällen überlebenswichtig, da die Existenz des gesamten Unternehmens gefährdet ist. Für die professionelle Krisenkommunikation gilt, dass sie nicht erst in der konkreten Krisensituation beginnt, sondern weit im Vorfeld des Akutstadiums. Der Krisenkommunikation kommt dabei die Aufgabe zu, für das Unternehmen relevante Themen an die Bezugsgruppen zu kommunizieren. Da die Kommunikation zwischen Menschen zu einem seht großen Teil unterbewusst gesteuert wird, liegt es nahe, zu untersuchen, wie das Unterbewusstsein kommuniziert und wie in Krisensituationen mit dem Unterbewusstsein der Bezugsgruppen zu kommunizieren ist. Die Neurowissenschaft hat sich in den letzten Jahren insbesondere mit dem Unterbewusstsein des Menschen befasst und mit der Hilfe bildgebender Verfahren wichtige neue Erkenntnisse über die Steuerung menschlichen Entscheidens und Handelns sammeln können. Unter anderem vom Ansatz des Neuromarketing inspiriert, legt das die Frage nahe, wie das Unterbewusstsein kommuniziert und – hier von zentraler Bedeutung – wie in Krisensituationen zukünftig mit dem Unterbewusstsein von Bezugsgruppen zu kommunizieren ist. Wie lassen sich in dieser Konstellation, die neurowissenschaftlichen Erkennt-nisse über das Unterbewusste für eine weitere Optimierung der Krisenkommunikation transdisziplinär einsetzen? Diese Arbeit stellt sich demnach einer zweifachen Aufgabe, zum einen stellt sie den „State of the Art“ bezogen auf die Krisenkommunikation dar, zum anderen erarbeitet sie das Optimierungspotential, welches die aktuellen Erkenntnisse der Neurowissenschaften ermöglichen, und leitet somit eine Überschreitung der gegenwärtigen Konzeption der Krisenkommunikation ab.
 

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Abbildung Altruistische Bestrafung Amygdala Angst Arbeitsgedächtnis Aufgabe der Publics Autopiloten Bedeutung der Botschaft Bedürfnisse der Bezugsgruppen Begriff Krise beispielsweise beschrieben bewusst Bewusstsein bildgebender Verfahren Christian Christian/Held Codes dächtnis definiert demnach Dieter Dirk Ditges Domning Einfluss emotionalen Ebene Emotionen Empathie Entscheidungen Erkenntnisse explizite Framing Effekt Gehirn Gerhard Gerhard/Gernsheimer Gernsheimer Glaubwürdigkeit Handeln Hannah Hans-Georg Häusel Held Herbst Hippocampus Höbel Hypothalamus Images implizite Gedächtnis Informationen interne Issues Management Journalisten kognitiven Kommunikation kommunizieren Kontext Krisen-PR Krisenkom Krisenkommunikation Krisenmanagement Krisensituation Langzeitgedächtnis Limbic Map limbische System Maik Medien Menschen Monyer Motive und Motivsysteme munikation muss negative neuen Neurokommunikation Neurokrisenkommunikation Neuromarketing Neuroökonomie Neurowissenschaften Nicole/Zerres Öffentlichkeit Oliver Oliver/Schindler Pilot Plankert positive Priming Publics Relations Raab reagieren Reiz relevanten Relevanz der Neurowissenschaften Roth Scheier Schindler Schlagzeile siehe Kapitel somatischen Marker sowie soziale stellt Steuerung Testosteron Theorie der somatischen Thorsten tionen unbewusst unsere Unterbewussten Unterbewusstsein Unternehmen Unternehmenskommunikation Unternehmenskrisen Verhalten Vertrauen Wahrnehmung wichtig Wiesbaden Wissen wissenschaftlichen zeigt Zusammenhang

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