Neurolinguistisches Programmieren (NLP) als Pseudowissenschaft und Blendwerk

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GRIN Verlag, 2007 - 92 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Institut fur Soziologie), Veranstaltung: Powered by emotion"- Gesellschaftliche Funktion, Entwicklung und Sozialisation von Emotionen, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Stichworte: Tiefensoziologie / "Gefuhlsarbeit," im emotionssoziologischen Kontext werden die wesentlichen wissenschaftstheoretischen Hintergrunde des Neurolinguistischen Programmierens untersucht, anhand der Entstehungsgeschichte und Genese: Entlarvung des NLP als Pseudowissenschaft, Kommerzialisierung der Gefuhlswelt, Verlust der individuellen Identitat durch sozialisierte, kollektivierte Emotionen, gesellschaftlich brisant: Gefahr der Manipulierbarkeit durch Psychotechnische Schulen, Abstract: Seit seiner Entwicklung hielt das sagenumwobene Neurolinguistische Programmieren (NLP) in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen westlicher Industrielander Einzug. Mein Erkenntnisinteresse war ursprunglich von der allgemeinen Frage geleitet, was hinter der als geradezu omnipotent beworbenen Methode steckt. Dem aktuellen Forschungstand zufolge handelt es beim NLP nicht wie von den Begrundern und Befurwortern behauptet um eine effiziente moderne Psychotherapiemethode, sondern vielmehr um eine Psychotechnische Schule. Intention der vorliegenden Seminararbeit ist es, anhand der Ursprunge und grundlegenden Theorien des NLP aufzuzeigen, wie die erste Generation, auf die ich mich in meiner Arbeit fokussiere, ein Blendwerk geschaffen hat, das von Beginn an als Verkaufsschlager intendiert zu sein scheint. Ich stelle die Hypothese auf, dass ein Grundungsmythos und darauf aufbauende Legendenbildung entscheidend zum Erfolg des NLP beitragen, denn sie begrunden das gesellschaftliche Image dieses - hier soziologisch betrachteten - Phanomens. Die abenteuerliche Pionierzeit, in denen das NLP als pseudo-wissenschafltliches Blumenkind' auf dem akademisches Forschungsfeld der progressiven Gemei
 

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Page 20 - Each person is a unique individual. Hence, psychotherapy should be formulated to meet the uniqueness of the individual's needs, rather than tailoring the person to fit the Procrustean bed of a hypothetical theory of human behavior.
Page 18 - Bandler, Richard; Grinder, John: "Patterns. Muster der hypnotischen Techniken Milton H. Ericksons.
Page 33 - The heart of refraining is to make the distinction between the Intention — in this case to protect her marriage, and the behavior — in this case overeating.
Page 17 - You are also a victim inthis sense: ofthat infinite setof experiences you could have had, certain ones are given names, labeled with words, and thereby are emphasized and attract your attention.

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