Niedergang des Rittertums - Gründe und Ursachen

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GRIN Verlag, 2011 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,5, Padagogische Hochschule Freiburg im Breisgau (Fakultat III), Veranstaltung: Rittertum zwischen Ideal und Wirklichkeit unter besonderer Berucksichtigung der Arthus Epik, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt wohl kaum einen Zeitgenossen, der nicht von Rittern und Rittertum eine mehr oder weniger bestimmte Vorstellung hatte. Man weiss, es handelt sich um gepanzerte Reiter mit Lanze, Schild und Schwert, die auf Burgen sassen, in Fehden und Turnieren kampften und die Kreuzzuge durchfuhrten. Man kennt sie daruber hinaus als Minnesanger und Dichter von Epen, aber auch als Raubritter, die vor allem den Kaufleuten das Leben schwer machten. Es gibt eindrucksvolle Literatur die sich den Rittern widmet und nicht minder bedeutende Darstellungen in der bildenden Kunst uber das Rittertum. Fast alles, was wir uber das fruhe und hohe Mittelalter wissen, haben uns Geistliche und Monche uberliefert, die in Latein schrieben. Sie ubersetzten Ritter" mit miles, was nicht weiter als Soldat, Kampfer bedeutete. Damit haben sie die erste und auch zugleich die wichtigste Aufgabe eines Ritters umschrieben, seinen Beruf. Ritter wurde als ein Berufssoldat angesehen der zu Pferd kampfte. Dies ist nicht immer so gewesen. Die germanischen Stamme kampften noch zu Fuss und jeder Freie war zum Kriegdienst verpflichtet. Erst nachdem die Stamme sesshaft wurden entwickelten sich auch die berittenen Truppen, die gefurchtet waren und ihnen ein entscheidendes Ubergewicht verliehen. Die Franken dehnten ihre Grenzen von der Elbe bis nach Nordspanien aus. Diese Entfernungen waren mit den Fusstruppen nicht mehr zu bewaltigen. Die berittene Reiterei wurde immer wichtiger, auch wenn ihre Ausrustungskosten immer teuerer wurden. Allein das Pferd eines berittenen Reiters hatte den Wert von zwolf Kuhen. Die Bewaffnung und Rustung, an sich sind einfach gewesen, war jedoch die Erzeugung und die Ve
 

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