Nikolaus Cusanus und die Humanisten - Eine Untersuchung zum 'Individuum in der Welt'

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GRIN Verlag, 2008 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen, Veranstaltung: Ernst Cassirer: Individuum und Kosmos in der Renaissance," 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Philosophie als einfacher Brennpunkt" der mannigfaltigen Seiten einer Zeit: dieses Bild entwirft G.W.F Hegel in seiner Einleitung in die Geschichte der Philosophie." Das Prinzip einer Epoche, ihr Zeitgeist in allen seinen Ausserungen, wird ihm zufolge in der Philosophie einer Zeit begriffen. Den hegelianischen Gedanken des Brennpunkts" greift 1927 der deutschjudische Kulturphilosoph Ernst Cassirer auf. Im Zuge seiner Renaissanceforschung schreibt er der Lehre des Nikolaus Cusanus in seinem Werk Individuum und Kosmos in der Renaissance" die zentrale Bedeutung fur samtliche philosophischen Entwicklungen des Quattrocento zu. Unter allen philosophischen Bestrebungen jener Zeit, erringe die Lehre des Cusaners alleine den Status des einfachen Brennpunktes," in dem sich die verschiedenartigsten Strahlen sammeln." Cassirer macht die Lehre des Nikolaus von Cues so zum einfachen Brennpunkt" einer ganzen Epoche. Die Radikalitat dieser These provozierte in der Nachkriegszeit heftige Reaktionen in Italien. Dass ein Gelehrter von der Mosel massgeblichen Einfluss auf die italienische Renaissancephilosophie, samt den florentinischen Protagonisten Ficino oder Pico gehabt haben soll, empfanden italienische Renaissanceforscher als Anmassung. Prominente Wissenschaftler wie Eugenio Garin, Cesare Vasoli oder Paul Oskar Kristeller beteiligten sich an der folgenden Kontroverse. Cassirer revidierte bereits 1945 seine Position. Dennoch blieb Cusanus wahrend der folgenden Jahre in der Renaissanceforschung heiss diskutiert. Ausgehend von Cassirers Werk Individuum und Kosmos" werden in dieser Arbeit einige Passagen des cusanischen Werkes abermals aufgegriffen, um einen -wenn auch g

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