Nutzen- und verhaltensorientierte Marktsegmentierung am Beispiel der Golftourismus-Branche

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GRIN Verlag, Aug 1, 2005 - Business & Economics - 136 pages
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,7, Universität Mannheim, 239 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Relevanz und Zielsetzung der Arbeit Seit Beginn der 80er-Jahre hat sich die Zahl der Golfer mehr als verneunfacht, und im Vergleich zu anderen Sportarten wies der Golfsport im Jahre 2004 die größten absoluten Zuwachsraten auf (vgl. Deutscher Golf Verband 2005, online). Dies lässt sich auf vier Entwicklungen zurückführen: verbesserte Lebensbedingungen, erhöhter Wohlstand, steigende Mobilität sowie die Auswirkungen zunehmender Freizeit. Mehr Freizeit führt laut einer Studie des BAT Freizeit-Forschungsinstituts von 1992 zu einem verstärkten Ausleben persönlicher Interessen, zu mehr Lust, sich in der Natur aufzuhalten und zu mehr Zeit für Reisen. Außerdem hat der Freizeitmensch von heute eine fast krankhafte Angst vor Verpflichtungen jeder Art und bindet sich deshalb weniger in Gruppen und Vereine ein. Gegenüber regelmäßigen, dauerhaft geplanten Kontakten präferiert er oberflächlichere und unverbindlichere Beziehungen, die er in unterschiedlichen Situationen seines Freizeitlebens nutzen kann (vgl. Burgard 2003, S. 2, Opaschowski 1992, S. 32 und 42, Todd 2001, S. 4f.). All diese Entwicklungen harmonieren gut mit den Charakteristika des Golfsports: Golf wird an der frischen Luft in einem in die Natur eingebetteten Umfeld gespielt, man kann während des Spiels soziale Kontakte pflegen, es aber auch alleine praktizieren und die Dauer des Spiels selbst bestimmen. Zudem ist ein gewisser Wohlstand nötig, um den Sport zu praktizieren, weshalb das wachsende Realeinkommen ebenfalls die Verbreitung des Sports fördert (vgl. Burgard 2003, S. 2, Opaschowski 1992, S. 32 und 42, Todd 2001, S. 4f.). Doch trotz der zunehmenden Zahl von Golfern sind deutsche Golfclubs einem ständig wachsenden Wettbewerb ausgesetzt. 93% aller Clubs halten es für nötig, ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern (vgl. Hübner 2002, online, S.1f.). Es gibt drei Basisstrategien, um die wirtschaftlichen Probleme zu beseitigen: Werbung neuer Mitglieder mit Hilfe von Einsteigerangeboten, Eintreiben von Sponsorengeldern durch das Veranstalten von Firmenturnieren und Steigerung des Anteils der Greenfee-Spieler1 mittels einer stärkeren touristischen Orientierung (vgl. Kreilkamp 2001, online, Golf & Tourism Consulting 2001, S. 202). Eine 18 Loch-Anlage verursacht jährliche Betriebskosten in Höhe von etwa 500.000 Euro. Um diese Kosten zu decken, sind mindestens 500 Mitglieder nötig (vgl. Brehm et al. 1999, S. 179). Diese Mitgliederzahlen können jedoch viele Golfclubs nicht vorweisen...
 

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Abbildung Abschnitt Angebot Anspruchsniveau Anzahl Aspekt Bad Griesbach beispielsweise besonders bespielt bestimmte Bleile Breidenbach 2002 Bundesland Cluster Clusteranalyse Conjoint-Analyse Cronbachs Alpha Deutscher Golf Verband deutscher Golftouristen Deutscher Reisebüro direkt Distributionspolitik einzelnen Euro Fremdenverkehr Gelegenheitsurlauber Gestaltung des Marketing-Mixes Gestaltungsdimensionen Golf & Tourism Golfanlagen Golfclubs Golfplätze Golfreisen Golfreisen und tagesausflüge Golfspiel Golfsport Golftourismus Golftouristen Greenfee großen Gültige Prozente Kumulierte Häufigkeit Prozent Gültige hierbei hohe Homburg Homburg/Krohmer 2003 Hotels Hrsg Jahr Kirstges Kooperation Kostenbewusstsein Kreilkamp Krippendorf 1980 Kriterien Krohmer Leistungen Marketing Marketing-Mixes Marktsegmentierung Mehrfachnennungen möglich Nachfrager Nutzenerwartungen Objekte online organisationalen Variablen Paul Plätze Preis Produkt Produktpolitik Prozent Gültige Prozente Prozente keine Angabe Prozente Kumulierte Prozente Qualität Rahmen Reisebüros Reisemittler Reisen Reiseveranstalter relativ Segment situativen Ansatzes situativen Faktoren sollte sowie Spiel Sport Sportarten Sporttourismus Standortfaktoren Tabelle Tourism Consulting 2001 touristische Dienstleistungen Trend Übernachtungen überrepräsentiert Unterkunft unternehmen unterschiedlichen unwichtig Urlaub Vereinigung clubfreier Golfer Verkaufsförderung Vermarktung verschiedene weitere Werbung wichtig wirtschaftliche Wölm Ziele Zielgruppe

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