"Ob wir nicht doch vielleicht Schuld sind?" - Von der Schuldfrage in Fontanes "Effi Briest"

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GRIN Verlag, 2007 - 24 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Deutsch - Literatur, Werke, Note: 2,7, Gottfried Wilhelm Leibniz Universitat Hannover (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Theodor Fontanes Gesellschaftsromane, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Theodor Fontanes Roman Effi Briest" wurde wohl, wie selten ein anderer, auf viele verschiedene Gegenstande untersucht, die man allesamt in der Sekundarliteratur wieder findet. Einer dieser Schwerpunkte ist die Frage, inwieweit die Eltern Effis daran beteiligt waren, dass es zu ihrem Schritt vom Wege kam. Diese Arbeit versucht auf der Grundlage von Fontanes Roman und der dazugehorigen Sekundarliteratur eine ansatzweise Annaherung an die Schuldfrage der Eltern. Dazu sollen zunachst einleitend die Eltern von Effi naher charakterisiert und die Beziehung zu ihrer Tochter dargestellt werden. Wichtig fur die Auseinandersetzung mit dieser Problematik ist ausserdem die Beziehung der Eltern zu Effis Ehemann Innstetten, insbesondere die Beziehung zwischen Effis Mutter Luise und ihm. Daraus ableitend kann man auch die Reaktion der Eltern auf Effis Ehebruch naher darstellen und die Grunde dafur aufzeigen. Um die Charakterisierung der beteiligten Personen abzuschliessen, mochte ich noch auf die Parallelen zwischen Effi und Luise in Bezug auf ihre Mutterrolle eingehen, bevor ich mich der Schuldfrage der Eltern widme. Dabei sollen vor allem die Aspekte untersucht werden, die man in Fontanes Buch findet und was dazu in der Sekundarliteratur gesagt wird, weil die Meinungen hier sehr weit auseinander gehen, da der vorhandene Text auf vielerlei Ebenen unterschiedlich interpretiert wurde."
 

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