Objektive Hermeneutik: Methodologie und Methodik

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GRIN Verlag, 2008 - 52 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Padagogik - Sonstiges, Note: 1,3, Universitat Flensburg (Psychologie), Veranstaltung: Theorie und Praxis ausgewahlter empirischer Methoden, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: I. Einleitung Das Verfahren der Objektiven Hermeneutik ist in das Feld der qualitativ empirischen Sozialforschung eingebettet. Hermeneutik kann als die Kunst des Interpretierens, des Deutens bezeichnet werden. Die einzelnen Sinnschichten sollen durch diese Methode zutage gefordert werden, dabei befinden sich die Deuter jedoch stets im Spannungsfeld von variablen Situationen und invarianten Elementen. Um diese unsicheren Faktoren zu minimieren und Erkenntnisse von subjektiven Einflussen weitestgehend zu bereinigen, wird bei der Objektiven Hermeneutik vorwiegend mit Texten als soziale, manifeste (Wirklichkeits-)Protokolle gearbeitet. Denn ein gewichtiges Kriterium ist wiederholbare Abrufbarkeit der Daten. Objektivitat soll durch fest aufgestellte, explizite Regeln erzeugt werden. Die Objektive Hermeneutik ist bestrebt, erkenntnissichernde Instrumente zu entwickeln, die sich intersubjektiv anwenden und Schwankungen in den Ergebnissen nur sehr gering ausfallen lassen. Diskursiv schreiten die Betrachter von Einzelfall zu Einzelfall, die in diesen Abschnitten auftauchenden Zeichen sollen vom Kontext losgelost erschlossen werden. Der Objektiven Hermeneutik als Paradigma geht es primar um das Wie des Verstehens, daher wird sie auch als Modell, als Methodologie bezeichnet. Nicht das Intendierte der im Text handelnden Personen steht im Vordergrund, vielmehr wird deren direkte, losgeloste Handlung untersucht. Das Verfahren ist bemuht, die charakteristischen Strukturen der sozialen Welt zu erforschen und letztendlich zu verstehen. Die konstitutiven Merkmale eben dieser stehen im Mittelpunkt dieses Forschungsprogramms. In dieser Arbeit werde ich Objektive Hermeneutik als Eigenamen verwenden, daher sind auch beide Anfangs
 

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Contents

Einleitung
2
Elemente der Methode der Objektiven Hermeneutik
14
Resümee
20
Copyright

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Common terms and phrases

abstrakteren Abweichungen akribische Allenfalls als Hilfsmittel Analyse analytische Hermeneutik anhand Antizipation Äußerung Auswertung Bedeutung Bedeutungsebenen Bereicherung ebenfalls Messungen besonders daher darf Daten und Theorie Datenerhebung Detailanalysen durchaus zur Bereicherung Einführung Einzelfall empirischen empirischen Sozialforschung Entscheidungen erschöpfend erst Erzeugungsregeln Explikation Extensivität Fallrekonstruktion Fallstrukturen Fallstrukturgesetzlichkeiten Flensburg Forschungsgegenstand Gedankenexperimenten geht Generalisierung GRIN Verlag Gründe Handlung Hauke Reher Objektive hermeneutischen Sozialforschung Idealtypus Intention eines Handelnden Interpretationstechnik der Objektiven intersubjektiv Kategoriensystem kategorisieren konkrete konstituiert konstruieren Kontext kontextfreie Interpretation Krise lassen lässt latenten Sinnstrukturen Lebenspraxis Lesarten Manifest der hermeneutischen menschliche Methodik GRIN Methodologie und Methodik Modell Möglichkeiten muss neue Objektive Hermeneutik Methodologie Objektivität operationale Indikatoren Operationalisierung operiert Präsuppositionen Protokoll Protokollierte quantitative Sozialforschung quantitativen Forschung angewendet regelerzeugtem Regelgeleitetheit Regeln rekonstruieren Rekonstruktion rekonstruktionslogische Sequenz Sequenzanalyse sinnstrukturierten Soeffner sollte sowie sozialen Arrangements sozialen Welt sozialen Wirklichkeit Soziales Handeln soziales Phänomen Sozialwissenschaftliche Hermeneutik Sprache des Falles standardisierten Strukturgeneralisierung Strukturgesetzlichkeiten Subjektive Dispositionen subsumtionslogische Textform unbeachtet bleiben verstehen Wernet Wissenschafts Wörtlichkeit Wörtlichkeitsprinzip

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