Odin und seine Rolle in der germanischen Götterwelt

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,3, Ernst-Moritz-Arndt-Universitat Greifswald (Nordisches Institut), Veranstaltung: Germanische Mythologie, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die nordische Mythologie bietet uns eine komplexe und oft verwirrende Einsicht in die germanische Gotterwelt. Sie ist Zeugnis einer Zeit, in der die Menschen nicht nur an einen, sondern an viele Gotter glaubten. Die Edda, eine in Versform verfasste Sammlung von Gotter- und Heldenliedern, ist eine Zusammenstellung von Geschichten und Ereignissen rund um die Gotter und Helden des germanischen Glaubens. Die Forschung unterscheidet heute zwischen zwei Eddas: die Altere Edda und die Jungere Edda. Bei der Alteren Edda handelt es sich um eine Handschriftensammlung, die unter dem Namen Codex Regius bis 1971 in Kopenhagen aufbewahrt war, bevor sie nach Island zuruck uberfuhrt wurde. Sie wurde um 1270 in schriftlicher Form verfasst, jedoch ist bis heute unklar, von wem. Die enthaltenen Gotterlieder beginnen mit der Voluspa ( Die Weissagung der Seherin"), gefolgt von den drei Odingedichten Havamal ( Gedichte des Hohen"), Vaf ruonismal ( Das Wafthrudnir-Lied") und Grimnismal ( Das Grimnir-Lied"). Nachstehend schliesst sich das Fryr-Lied, die Skirnismal ( Skirnis-Ritt"), an. Es folgen vier Gedichte des Thor: Harbarosljoo ( das Harbard-Lied"), Hymiskvioa ( Das Hymir-Lied"), Lokasenna ( Zankreden Lokis") und rymskvioa ( das Thrym-Lied"). Letztendlich bilden Volundarkvioa ( Das Wolund-Lied") und Alvissmal (Das Alwis-Lied") den Schluss, auch wenn diese beiden Lieder nicht immer zu den Gotterliedern gezahlt werden. Nach den Gotterliedern sind eine Reihe von Heldenliedern aufgefuhrt, denen ich mich in dieser Arbeit jedoch nicht weiter widmen werde. Unter der Jungeren Edda versteht man die Handschriften, die um 1220 von Snorri Sturluson auf Island verfasst wurden. Die Jungere Edda besteht aus drei Teilen: der Gylfaginning, der Skaldskarpamal und de"

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