Offener Unterricht: Definition und pädagogische Legitimation

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GRIN Verlag, 2007 - 44 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Padagogik - Schulpadagogik, Note: 1, Philipps-Universitat Marburg (Erziehungswissenschaften), 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Jeder von uns kennt aus eigener Schulzeit den lehrerzentrierten Frontalunterricht, gespickt mit regelmassigen Leistungskontrollen, Autoritat und Druck, die bei den Schulern so manches Mal Angst, ja beinahe schon Panik aufkommen lassen, wenn Lehrer repressive Massnahmen ergreifen. Nicht etwa, dass Schuler dabei nichts lernen wurden. Schuler sind in dem Fall oft eingeschuchtert, trauen sich nicht zu spat zu kommen, erst recht kein Schwanzen oder Plaudern im Unterricht. Eigentlich vorbildlich, oder? Ein Blick in eine Enzyklopadie soll zeigen, wie der Bildungsbegriff umschrieben wird: Der Begriff B. [Bildung] wird in dreifachem Sinn verwendet: Er umfasst den Vorgang der Entfaltung, das Bewirken dieser Entfaltung durch Erziehung u. [und] Unterricht u. [und] ihr Ergebnis (den jeweiligen Grad der Gepragtheit der Personlichkeit). B. [Bildung]sziel ist in erster Linie die Entwicklung und Forderung geistig - seelischer Anlagen u. [und] Fahigkeiten: logisches Denken, Ausdruckstiefe, Tiefe der Empfindung u. [und] Willensstarke sollen im selbstandigen Umgang mit dem Objekt (...) entwickelt werden (...) (Lexikon Institut Bertelsmann 1992: 247). Die Widerspruche zwischen dem beschriebenen Unterrichtsmodell und der Bildungsdefinition konnen nicht grosser sein. Wenn als Bildungsziele Selbstandigkeit und Personlichkeitsentwicklung postuliert werden, so ist es doch fraglich, wie diese in einem Unterricht erreicht werden kann, wie dies oben beschrieben wurde. Muss eine Schule nicht an ihren Bildungszielen scheitern, wenn sie Schuler uber Leistungsdruck und Einschuchterung zum Lernen zwingt? Wie sollen sich in dieser Institution Personlichkeiten formen? In meiner Arbeit steht zunachst die padagogische Legitimation des Offenen Unterrichts im Vordergrund. Von der Frage ausgehend "Was ist O"

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