Offener Unterricht als Voraussetzung für jahrgangsgemischtes Lernen in der Sekundarstufe I - eine Empirische Analyse

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GRIN Verlag, 2012 - 124 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Padagogik - Schulpadagogik, Note: 1,5, Padagogische Hochschule Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Lernen in jahrgangsgemischten Klassen, eine naturliche Form der Heterogenitat, ist in den letzten Jahren wieder ins Blickfeld der padagogischen Diskussionen geruckt. Die positiven Auswirkungen hinsichtlich der sozialen Entwicklung und der Leistungsbereitschaft uberzeugen. Studien zeigen, dass jahrgangsgemischt unterrichtete Schuler keine Nachteile gegenuber Schulern aus Jahrgangsklassen haben. Im Gegenteil, sie zeigen sogar leicht positivere Auswirkungen hinsichtlich des Sozialverhaltens, wahrend in den fachlichen Bereichen keine Unterschiede festgestellt wurden. Trotz der positiven Ausgangslage: die Kritik an der Jahrgangsmischung scheint nicht ganz unberechtigt. Ohne Offenheit im Hinblick auf das gesamte Unterrichtskonzept scheint die Jahrgangsmischung schwer umsetzbar. Weg vom lehrerzentrierten Unterricht, hin zur aktiven Auseinandersetzung mit dem Lernstoff. Aber geht bei aller Offenheit nicht die Kontrolle daruber verloren, was die Schuler wirklich lernen bzw. gelernt haben? Braucht man diese Kontrolle uberhaupt? Diese Offenheit im Sinne des offenen Unterrichts ist ebenfalls wieder im Gesprach, spatestens seit Falko Peschels genauer Beschreibung seines offenen Unterrichts. Auch bei ihm geht es um das individuelle Eingehen auf die Schuler, um eine veranderte Leistungsbeurteilung und ein harmonisches soziales Miteinander. Die Frage, ob und wenn ja, inwiefern der offene Unterricht die Jahrgangsmischung unterstutzen konnte, liegt nahe.
 

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Contents

Theoretischer Teil
1
Begründungszusammenhänge
20
Empirischer Teil
55
Ergebnisse und Diskussion
66
Schlussgedanken
98
Anhang
105
Copyright

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Common terms and phrases

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