"Oh mama, stop acting!": Fotos, Stillstand und die "Imitation of Life"

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GRIN Verlag, 2010 - 68 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Institut fur Kunstgeschichte), Veranstaltung: Hauptseminar "Stillstand und Bewegung - Fotografie und Film," Sprache: Deutsch, Abstract: Mit einem gellenden No " sinkt Lora Merediths Oberkorper auf Annie Johnsons Bett und eine Grossaufnahme lasst nach dem Verschwinden aller Menschen aus dem Bildfeld nur noch das Schwarzweiss-Foto von Sarah Jane ubrig, dass eine Uberblendung mit dem Blau eines Kirchenfensters und Mahalia Jacksons zu Herzen gehendem Gospelsong Trouble of the World' verschweisst (01:52:57-01:53:14). So gestaltet Sirks IMITATION OF LIFE (Douglas Sirk, US/1959, 119 Min.) den Tod der Mutter Sarah Janes und leitet zu der beeindruckenden Beerdigungszeremonie uber. Als hatte sich die Erstarrung des Fotos uber die Kirche gelegt, sind die folgenden Einstellungen von Bewegungsarmut gepragt, die ihren Hohepunkt wohl in der Aufnahme des Sarges findet (01:54:06-01:54:12) - Kamera wie Menschen verharren in Stillstand, der sich erst langsam wieder lost, markant in der Wiederholung der Einstellung (01:54:52-01:54:54), in der der Mann hinter dem Sarg nun immerhin eine Handbewegung wagt. Fotografie, Stillstand und Bewegung kommen hier zusammen; auf diese Punkte hin soll der Film in dieser Arbeit betrachtet werden. Besondere Beachtung verdient dabei der Zusammenhang mit dem Komplex, der grob mit Wahrheit und Luge' bezeichnet werden soll und auf eine seltsame Weise in jeden Aspekt des Films hineinzuwirken scheint."
 

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Contents

Einleitung
3
Materialsammlung
10
Intermedialität und weitere Imitationsaspekte
18
statt eines Fazits
22
Copyright

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