Okkultismus und Spiritismus in Gustav Meyrinks "Der Golem"

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GRIN Verlag, Jul 1, 2005 - Literary Criticism - 25 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Veranstaltung: Seminar: Posthumane Menschenbilder in Literatur und Film, Sprache: Deutsch, Abstract: “Der Golem” ist Gustav Meyrinks erster Roman. In der Biografie von Frans Smit aus dem Jahr 1988 wird deutlich, wie sehr Meyrinks Erfahrungen und Interessen diesen Roman geprägt haben und wie lange er für dessen Fertigstellung benötigt hat. Verschiedene Einflüsse aus dem okkulten und spirituellen Bereich spiegeln sich in der Handlung wieder. Als Einstieg sollen deshalb zunächst einige biografische Fakten über Meyrink zusammengetragen werden, bevor die okkulten und spirituellen Einflüsse, die alle auf umfangreiche persönliche Erfahrungen und Auseinandersetzungen Meyrinks mit diesem Bereich basieren, genauer betrachtet werden sollen. Eine erschöpfende Betrachtung der einzelnen Themen, wie z.B. der Kabbalistischen Heilslehre, ist hierbei natürlich auf Grund des Umfangs der Arbeit nicht zu leisten. Vielmehr soll das Zusammenspiel unterschiedlicher esoterischer Elemente untersucht werden. Bei der Auswahl der okkulten Elemente, die untersucht werden sollen, habe ich mich für diejenigen entschieden, die sich durch den gesamten Roman ziehen: Die Seelenwanderung der Kabbalistischen Heilslehre, die Symbolik der Tarock-Karten sowie das Doppelgängermotiv. Es soll gezeigt werden, wie Meyrink diese Elemente miteinander verknüpft hat und wie sie den gesamten Rahmen und Inhalt des Romans prägen. Von großer Bedeutung sind auch die verschiedenen Personengruppen im Roman, denen daher auch besonderes Augenmerk gelten soll.
 

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III
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IV
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VIII
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