Olimpia als romantische Leerstelle: Eine Untersuchung von E.T.A. Hoffmanns Sandmann

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GRIN Verlag, Jul 16, 2006 - Literary Criticism - 19 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Konstanz, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Arbeit möchte es sich zur Aufgabe machen, E.T.A. HoffmannsSandmannzu untersuchen. Hierbei soll sich in erster Linie auf die Beziehung Nathanaels zu Olimpia bezogen werden, weil das Verhältnis dieser zwei Figuren die Hauptthemen des Textes komprimiert widerspiegelt. Das Projizieren und das Reflektieren ist eines der Grundprinzipien, welche die Hinwendung Nathanaels zu Olimpia charakterisiert. Es soll am Anfang dieser Textanalyse stehen und mich argumentativ zur Kategorie der Leerstelle, einem der Schwerpunkte des Hoffmannschen Textes führen. Da schließlich die Illusion der Realität daher rührt, dass Olimpia eben ein Androide, eine Maschine, ein Automat ist, wird auch dieses Themenkonglomerat der Künstlichkeit berücksichtigt. Das maschinelle Prinzip ist auch das Prinzip des Nicht-Lebenden, des Toten. Deswegen wird die Beziehung der „Figuren“ schließlich auch auf den Todesaspekt hin analysiert. Abschließen möchte ich meine Arbeit mit dem Schlussgedanken, dass derSandmannals Text symptomatische Abgründe des romantischen Subjektivismus aufzeigt.
 

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