Oliver E. Williamsons Transaktionskostenökonomik. Entwicklung und Grundlagen

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GRIN Verlag, Oct 26, 2007 - Social Science - 63 pages
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Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Note: keine, , 129 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die maßgeblich durch die Arbeiten Oliver E. Williamsons geprägte Transaktionskostenökonomik hat sich bis heute zu den grundlegenden und einflussreichsten Forschungsansätzen der Ökonomik entwickelt. Ihr Ursprung geht in die 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zurück, wobei als Ausgangspunkt in der Regel die grundlegende Erkenntnis von Coase gesehen wird, dass die Koordination ökonomischer Aktivitäten über Märkte nicht kostenlos vonstatten geht. Diese Kosten können so hoch sein, dass der Markt als Koordinationsmechanismus versagt und andere Formen der Abwicklung von Transaktionen gewählt werden. Coase begründet damit die Entstehung von Unternehmen, in denen eine entsprechende Transaktion zu geringeren Kosten als über Märkte erfolgen kann. Im Anschluss an die durch die Herangehensweise von Coase geprägten Arbeiten wurde die Transaktionskostenökonomik maßgeblich von Williamson weiterentwickelt und generalisiert. Somit wird nunmehr der Anspruch erhoben, nicht ausschließlich die Alternativen Markt und Unternehmen, sondern sämtliche Koordinations- bzw. Vertragsformen unter dem Aspekt der Transaktionskosten analysieren zu können. Die vorliegende Untersuchung verfolgt in diesem Kontext sowohl den Anspruch, die Transaktionskostenökonomik in ihren konzeptionellen Grundlagen fokussiert darzulegen als auch insbesondere eine dogmenhistorische Fundierung ihrer Entwicklung im Kontext maßgeblicher Ansätze des ökonomischen Denkens vorzunehmen. Da sich das Fundament der Transaktionskostenökonomik aus einer Vielzahl unterschiedlicher Arbeiten speist, diese Entwicklung und dogmenhistorische Fundierung in den gängigen Übersichtswerken der Transaktionskostenökonomik bzw. der Neuen Institutionenökonomik jedoch mitunter gänzlich fehlt oder lediglich kurz behandelt wird, gilt es diese Lücke zu schließen und Williamsons zentrale Arbeiten adäquat zu verorten.
 

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Contents

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Common terms and phrases

Adverse Selektion Agenten Akteure Alchian und Demsetz Analyse Analyserahmen der Transaktionskostenökonomik Anreize Arbeiten von Williamson Arrow Aspekt Ausgestaltung Ausprägungen Barnard begrenzten Rationalität betrachtet Betrachtung Bietprozess Cezanne und Mayer Coase Commons Dimensionen von Transaktionen dreiseitige Beherrschungsstruktur Economic effizienter Eigeninteresses Entscheidungen entsprechende Entwicklung der Transaktionskostenökonomik ex-ante Ex-post-Transaktionskosten Faktorspezifität folgenden fundamentale Transformation Furubotn und Pejovich Granovetter 1985 grundlegende Handeln Hayek hinsichtlich hohen Transaktionskosten Implementierung implizit individuellen Individuen Informationen Informationsasymmetrien Informationskosten innerhalb der Transaktionskostenökonomik institutionelle Arrangement Investitionen Knight Konzept der begrenzten Kritikpunkte Markt Marktkontrolle Markttransaktionen Markttransaktionskosten Marktversagen maßgeblich menschlichen Verhaltens neoklassischen Neue Politische Ökonomie Neuen Institutionenökonomik notwendig Nutzung Opportunismus opportunistisches Verhalten Organisation Pfaff und Zweifel politische Transaktionskosten Principal-Agent-Theorie Prinzipal Property Rights Property-Rights-Theorie Quasi-Renten rational Rationalität menschlichen relationalen Verträgen relevanten Richter und Furubotn Simon Smith sowohl soziale spezifische Stigler Transaction Cost Transaktionsbeziehungen Transaktionspartner Unsicherheit Unternehmen unternehmensinterne Abwicklung unterschieden unterstellt Untersuchung Verfassungsökonomik Verfügungsrechten Verhaltensannahmen vertikale Integration Vertragsabschluss Vertragsbeziehung vertragskonform Vertragspartner Williamson 1975 Williamson 1990a zentrale Ziel zudem

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