Oliver Volckart: Wettbewerb und Wettbewerbsbeschränkungen im vormodernen Deutschland 1000- 1800

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GRIN Verlag, 2007 - 29 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg (Seminar fur Wirtschafts- und Sozialgeschichte), Veranstaltung: Konkurse und Kredite, 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Neue Institutionenokonomik (NIO) wird derzeit als eine der hoffnungsvollsten theoretischen Zugriffe auf Wirtschaftsgeschichte gehandelt.V. legt mit seiner Habil. ein Buch vor, in dem er mit Hilfe der NIO ein hist. Modell entwickelt, das okonomischen Wandel in Deutschland erklart. Als zentrale Variable fuhrt er dabei "Wettbewerb" ein. Die Arbeit untersucht: 1. Leben u. Werk v. Volckart, 2. sein Theoretisches Konzept, 3. seine Habil. gibt 4. Einblick in die Rez. u. bewertet die Arbeit., Abstract: Seit etwa 20 Jahren ist in der wissenschaftlichen Debatte eine Argumentation zu verfolgen, die eine entscheidende Vorbedingung fur den Europaischen Wachstumsprozess in der starken herrschaftlichen Fragmentarisierung des vormodernen Europas ausmacht. So argumentiert beispielsweise Jones, dass gerade die starke Wettbewerbssituation in der verschiedenste europaische Herrscher miteinander um Untertanen, bzw. um mobile Produktionsfaktoren konkurrierten, langfristig dazu gefuhrt habe, die besten [rechtlichen] Verfahren zu verbreiten." Mit Oliver Volckarts Arbeit Wettbewerb und Wettbewerbsbeschrankung im vormodernen Deutschland 1000- 1800" liegt seit 2002 eine Habilitationsschrift vor, die diesen Ansatz zumindest fur das vormoderne Deutschland erstmals systematisch verfolgt. Vor allem gestutzt auf Theorieelemente aus Neuer Institutionenokonomik und Osterreichischer Schule der Okonomik entwirft Volckart in seinem Buch ein Modell, das nicht nur die zwischenstaatliche Ebene des Wettbewerbs untersucht, sondern verschiedene Ebenen des Wettbewerbs und der Wettbewerbsbeschrankungen miteinander analytisch in Verbindung setzt. Mit seiner Hilfe hofft Volckart die Faktore
 

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Contents

Einleitung S
3
Die Rezension von Wettbewerb und Wettbewerbsbeschränkungen S
20
Literaturliste S
29
Copyright

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Common terms and phrases

Akteure Analyse Annahme Argumentation aufgrund Austausch Austauschprozess bilaterale Verträge DELHAES Dienstleistungen Entwicklung Etablierung externe Effekte Faktoren Flurzwang Frage Geld Geschichte Geschichtswissenschaften Gilden und Zünfte historischen Hochmittelalter homo oeconomicus Informationskosten informellen Institutionen insofern institutionelle Wettbewerb institutionellen Arbitrage institutionellen Wandels Institutionensystemen intensiv Jahrhundert JONES Kartelle kartellinternen Institutionen Konkurrenz Korporationen Kritik LAMMEL Lehnswesen letztlich Markt Markttransaktion marktwirtschaftlichen Funktionselemente marktwirtschaftlicher Funktionen Mittelalter mobile Produktionsfaktoren Moderne Institutionenökonomik Monopolisierungsprozesse Monopolisierungstendenzen Monopolrenten Nachfragerseite Neoklassische Modell Neuen Institutionenökonomik NIÖ NORTH oftmals ökonomischen Wettbewerb Oliver Volckart Österreichischen Schule Parallelprozess Plumpe Politische und ökonomische politischen Wettbewerbs Privatautonomie Produktmärkten Restriktionen Rezension Schule der Ökonomik Schutzverträge seien Sicherheitsanbieter Sicherheitsmarkt Sicherheitsmonopole sieht Volckart Skalenerträge somit sowie Staatsbildungsprozesse Systemwettbewerb tatsächlich territorialen Monopols Transaktionskosten u. a. Hg unintendiert Verfügungsrechten Vierteljahreszeitschrift für Sozial Volckart geht Volckarts Arbeit Volckarts Buch Volckarts Habilitationsschrift vormodernen Deutschland 1000 Wandel der Wirtschaftsordnung Wettbewerb und Wettbewerbsbeschränkungen Wettbewerbsbeschränkungen im vormodernen Wettbewerbsparameter Wirtschaft Wirtschaftsgeschichte wirtschaftshistorische WISCHERMANN Wunder Europa zentrale zuletzt eingesehen Zürn

Popular passages

Page 8 - Dennoch lenkte der institutionelle Wettbewerb des 17. und 18. Jahrhunderts die Entwicklung in Richtung auf die Bildung einer Gesellschaft gleichberechtigter Wirtschaftssubjekte, die die Grundlage für das Funktionieren marktwirtschaftlicher Elemente in der Wirtschaftsordnung der beginnenden Moderne war.
Page 16 - Sie schränkten die individuelle Autonomie und Planungskompetenz ein, wodurch sie den Einsatz von Wissen und Fähigkeiten erschwerten, die nicht zentralisierbar waren; sie behinderten die Koordination individuellen Handelns auf dem Vereinbarungswege, in dem sie direkt oder indirekt den Preismechanismus außer Kraft setzten, und sie bewirkten eine weitestmögliche Verhinderung des Wettbewerbs, was es erschwerte, Allokationsverzerrungen und Fehlplanungen festzustellen...
Page 13 - Parallelprozeß diejenigen zwischen den auf derselben Marktseite. Im Austauschprozeß wählen die Nachfrager Leistungen der Anbieter; im Parallelprozeß versuchen die Akteure, ihre Position gegenüber ihren Konkurrenten zu verbessern", VOLCKART: Wettbewerb, S.
Page 10 - Ansprüche gegenüber anderen Personen, die durch Rechte Dritter und vorgeschriebene Durchsetzungsmöglichkeiten abgegrenzt sind, und die durch Verbots-, Erlaubnis-, oder Gebotsnormen einen Bereich ausschließlicher Verfügungsgewalt definieren", verstanden.
Page 6 - Wettbewerbsbeschränkungen in Politik und Wirtschaft. Deutschland in Mittelalter und Früher Neuzeit, Marburg 2002, S.

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