Operationelle Risiken in Finanzinstituten: Eine praxisorientierte Einführung

Front Cover
Springer-Verlag, Nov 7, 2007 - Business & Economics - 167 pages
Das weitgehende Fehlen umfassender Abhandlungen zum Thema Operationelle Risiken, insbesondere im deutschsprachigen Raum, in Verbindung mit einer steigenden Nachfrage seitens Praxis und Wissenschaft haben uns dazu veranlasst, unsere lang-jährigen, teils gemeinsam in Banken und der Bankberatung gemachten Erfahrungen in dieser Form zu Papier zu bringen. Zielsetzung des vorliegenden Buches ist, einen Abriss des aktuellen Stands dieser Disziplin, wesentlicher offener Punkte und Lösungsansätze zum umfassenden Mana- ment und Controlling Operationeller Risiken zu geben. Da sich eine Best Practice noch nicht durchgängig in allen Bereichen herausgebildet hat, muss sich die Darstellung auf einige Hauptströmungsrichtungen beschränken, ohne damit ausschließen zu können, dass zukünftig weitere Ideen zu Verschiebungen der Herangehensweise an das Thema führen. Die Verfassung dieses Buches wäre nicht möglich gewesen ohne die direkte oder indirekte fachliche und moralische Unterstützung aus der Operational Risk-Community. Besonderer Dank gilt unseren Ehefrauen für das mehrfache kritisch-konstruktive Korrekturlesen des Werkes und insbesondere die Zeit, die kaum dem Familienleben zugerechnet werden konnte. Dank gilt insbesondere auch all denen, die uns in Projekten, Seminaren und Veröffentlich- gen eine Vielzahl an fachlichen Diskussionen ermöglicht haben. All dies ist in der einen oder anderen Form in dieses Buch eingeflossen. Verbleibende Fehler liegen selbstverständlich in der Verantwortung der Autoren. Wir hoffen, dass dieses Werk sowohl zur Implementierung entsprechender Prozesse und Methoden in Finanzinstituten nützlich ist als auch die dringend notwendige breitere Aufnahme des Themas in die akademische Diskussion unterstützt.
 

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Contents

Abbildungsverzeichnis
14
Vorteile des Managements Operationeller Risiken
15
Portfoliotheorie allgemein
16
Zehn Gebote der Operational Risk Sound Practices
22
Baseler Säulen
24
Übersicht über das Continuum ofApproaches
26
Zeitablauf der BaselKonsultation
27
Business LinesGeschäftsfelder und BetaFaktoren
29
Integration Operationeller Risiken in die Aufbauorganisation
75
Strukturmatrix
76
Verlustursachen
78
UrsacheEreignisEffekt
79
Beispiel für Umstrukturierung
80
Baseler Business lines
81
Verlustdatensammlungsprozess
83
Zusammenhang Verlustdaten und Quantifizierung
87

Baseler EventTypes
30
Wesentliche qualitative Anforderungen an Ambitionierte Messansätze
32
Operationelle Risiken im Kontext aller Risikoarten
37
Operationelle Risiken als Ursache von Verlusten
38
Reputationsrisiko als Folgerisiko
41
Prozess zum Management Operationeller Risiken 43
42
Managementmaßnahmen und ihre möglichen Auswirkungen
56
Bereichsverantwortung im Management Operationeller Risiken
58
Grundstrategien des Managements Operationeller Risiken
59
Komponenten des Managements Operationeller Risiken
67
Die drei Ebenen des Managements Operationeller Risiken
71
Verteilung der Verluste gemäß QIS 3
89
Vergleich verschiedener Betrachtungsebenen beim Risk Assessment
98
Beispiele für Häufigkeitsbandbreiten bei Risk Assessments
102
Alternative Vorgehensweisen bei Risk Assessments
106
Beispiele für Anforderungen an ein ITSystem
133
Umsetzung der Frameworkkomponenten und des Managementprozesses
137
Implementierungsvoraussetzungen für die Frameworkkomponenten
145
Erfolgsfaktoren eines Umsetzungsprojekts
150
Ausblick
153
Die Autoren
161
Copyright

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Common terms and phrases

Abbildung Aggregation Ambitionierte Messansätze Anforderungen Ansätze Anwendung Anzahl Aspekte aufgrund Aufsicht Auswirkung Bank Bankenaufsicht bankweiten Basel Basisindikatoransatz Beinaheverluste Beispiel beispielsweise Bereich Berücksichtigung bestehenden Bewertung Controlling Controlling Operationeller Risiken daher days definiert Definition Disaster Recovery Einheiten einzelnen entsprechende Ereignisse Erfassung erfolgen Ergebnisse erheblich Ermittlung Erwartungswert externe Verlustdaten Fällen Finanzinstitutes Frameworks gegebenenfalls Gesamtbank Geschäftsfelder grundsätzlich häufig Höhe Identifikation Implementierung Indikatoren Informationen insbesondere interne Revision jeweiligen Kapitals Kapitalunterlegung Key Risk Komponenten konkreten konsistenten Kontrollen Kreditrisiken Kreditrisiko lich Loss Data Management Operationeller Risiken Managementprozesses MaRisk Markt Marktrisiko Maßnahmen Methoden Modell möglich muss notwendig ökonomische ökonomischen Kapitals Operational Risk Organisationseinheiten Poisson-Verteilung Produkte Prozesse Prozessschritt qualitativen Quantilen Rahmen Ratingagenturen Regel regulatorischen relevanten Reporting Reputationsrisiko Risi Risikoarten Risikocontrolling Risikoindikatoren Risikokategorien Risikomanage Risikomanagement Risikomanagementprozesses Risikopotenziale Risk Assessments signifikanten sinnvoll sollte somit Sound Practices sowie Standardansatz Struktur Szenarioanalysen tatsächlichen teilweise umfassen Umsetzung unterschiedlichen Validierung Verantwortlichkeiten Verlustdatensammlung Verluste aus Operationellen vollständige Vorgehensweise Vorteil wesentlichen zentralen Zielsetzung zumeist zumindest

About the author (2007)

Dr. Thomas Kaiser und Marc Felix Köhne leiten das deutsche bzw. europäische weltweite Operational Risk Competence Team der KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft und verfügen darüber hinaus über langjährige Erfahrung als Mitarbeiter im Risikocontrolling Operationeller Risiken in deutschen Großbanken.

Bibliographic information