Optimale Kapitalstruktur und Market Timing: Empirische Analyse börsennotierter deutscher Unternehmen

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Springer-Verlag, Nov 24, 2006 - Business & Economics - 337 pages
Die Frage, ob eine optimale Kapitalstruktur existiert, ist seit der Irrelevanztheorie von Modigliani/Miller von zentraler Bedeutung. Neuere Market-Timing-Theorien zur Kapitalstruktur unterstellen, dass börsennotierte Unternehmen vorteilhafte bewertungsspezifische Bedingungen im Rahmen der Finanzierungsentscheidungen berücksichtigen und durch entsprechende Emission von Finanzierungstiteln ausnutzen. Julia Hermanns untersucht im Rahmen einer empirischen Analyse Kapitalstrukturen, Finanzierungs- und Market-Timing-Verhalten börsennotierter deutscher Unternehmen aus den Börsenindizes DAX und MDAX. Sie konzentriert sich dabei auf die als extrem geltenden Börsenjahre 1996-2003. Die Ergebnisse zeigen, dass die volatile Börsenphase zu keiner signifikanten Änderung der Kapitalstrukturen oder des Finanzierungsverhaltens geführt hat. Die durch die Börsennotierung vorhandenen Möglichkeiten der Eigenkapitalfinanzierung wurden nur sehr restriktiv angewandt, und die Ausprägung des Market-Timing-Verhaltens ist als geringfügig einzustufen.
 

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Contents

Einleitung
1
Klassische Theorien zur optimalen Kapitalstruktur
11
Abbildung
14
Tabelle
21
Zustandsabhängigkeit in Anlehnung an Myers 1977
56
Tabelle
206
Eigene empirische Untersuchung zur Kapitalstruktur und zum Market Timing
215
durchgeführt haben unbalanced
247
Schlussbetrachtung
271
Anhang mit Anhangverzeichnis
281
Literaturverzeichnis
323
Copyright

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Common terms and phrases

Abhängigkeit Agency-Kosten Aktien Aktienrückkäufe Analyse anhand Anlageintensität Anpassungsprozesse Ansätze Anteil Anteilseigner aufgrund Baker/Wurgler 2002 Banerjee/Heshmati/Wihlborg 2004 basierend Bedeutung Bewertung Bezug Bilanzsumme Book Leverage Börse Börsenbewertung Börsengang börsennotierter Unternehmen Cashflows dargestellt definiert Deutsche Telekom deutscher Unternehmen eigene empirische Eigenkapital Eigenkapital ohne Minderheiten Eigenkapitalquote Einfluss Einflussfaktoren Emission empirische Studie empirische Untersuchung Ergebnisse externen Faktoren finanzielle Finanzierung Finanzierungsverhalten finanztheoretischen Finanzverbindlichkeiten Finanzvorstände firmenspezifischen Fremdfinanzierung Fremdkapital Fremdkapitalgeber Fremdkapitalquote geringer Gewinn je Aktie Graham/Harvey 2002 Größe Harris/Raviv Höhe insbesondere Jahr Jensen Jensen/Meckling 1976 jeweiligen Kapital Kapitalerhöhung Kapitalmarkt Konkurs Konkurskosten Körperschaftsteuer Kredit-Ratings langfristige Leverage lnformationen lnteressen lnvestition lnvestitionsprojekte lnvestoren makroökonomischen Management Market Leverage Market Timing Marktkapitalisierung Marktwert MDAX Modell Modigliani/Miller möglich Myers nachfolgenden negativen optimalen Kapitalstruktur Pecking-Order-Theorie positiven Profitabilität Rahmen Rajan/Zingales 1995 Rendite Rückstellungen rund Sachanlagevermögen signifikant somit sowie Steuervorteile ternehmen Theorie der Kapitalstruktur Titman Trade-off-Theorie unbalanced Unternehmensanleihen Unternehmenswert unterstellt Variablen Verbindlichkeiten Verschuldung Verschuldungsgrad Verschuldungsquote Volatilität vollkommenen Marktes vorgenannten Wandelanleihen Weiteren Zielkapitalstruktur Zusammenhang

About the author (2006)

Dr. Julia Hermanns promovierte bei Prof. Dr. Michael Nelles am Lehrstuhl für Finanzen und Revision, Schwerpunkt Unternehmensfinanzierung und Banken, an der Bergischen Universität Wuppertal. Sie als Projektleiterin bei Sal. Oppenheim jr. & Cie. im Bereich Alternative Investments in Köln tätig.

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