Optimalitätstheorie

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GRIN Verlag, 2010 - 72 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachubergreifend), Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Department of Englisch and Linguistics), Veranstaltung: Seminar fur phonetische Typologie, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Optimalitatstheorie (OT) wurde 1993 mit einem unveroffentlichen Manuskript eingefuhrt, namlich Optimality Theorie (A. Prince & P. Smolensky (1993)) und ist gegenwartig eine der einflussreichsten Theorien innerhalb der Phonologie. Allerdings sind wichtige Aspekte der ursprunglichen OT im Laufe der Jahre von verschiedenen Autoren vertieft worden. Dazu gehoren Archangeli & Langendoen (1997), Dekkers (2000), Kager (1999), McCarthy & Prince (1993, 1994, 1995a, '95b), verschiedene Dissertationen, unveroffentlichte Artikel und Beitrage im virtuellen Rutgers Archiv der Optimalitatstheorie (ROA). Die OT ist so konzipiert, dass sie als eine Formale Theorie behandelt wird. D.h. sie beschreibt nicht per se spezifische Phanomene, sondern liefert den theoretischen Rahmen, in dem eine substantielle Theorie ausgedruckt werden kann. Sie ist im Prinzip auf alle Gegenstandsbezogenen beschrankungs- oder Prinzipienbasierte Theorien anwendbar, solange deren Prinzipien bzw. Beschrankungen im Sinne der OT interpretiert oder reinterpretiert werden konnen. Die OT wurde Anfangs im Bereich der Phonologie entwickelt, findet aber mittlerweile auch in der Morphologie, Syntax, Spracherwerb, -Variation und -Typologie, Maschinelle Sprachverarbeitung und Sprachgeschichte zunehmend Anwendung. Nach der OT teilen sich die Grammatiken aller menschlichen Sprachen eine Menge von universell gultigen (Wohlgeformtheits-)Beschrankungen (constraints). Diese sind so einfach und allgemein, dass sie in vielen Kontexten in Konflikt miteinander stehen, d.h. sie konnen nicht gleichzeitig erfullt werden.
 

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