Ordnung und Chaos im Erzählwerk Adalbert Stifters

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GRIN Verlag, Aug 11, 2007 - Literary Criticism - 76 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 60 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Es ist doch mehr und anderes als das bekannte noble ennui.“ Dieses von Thomas Mann in Bezug auf Stifters Œuvre beobachtete ‚mehr’ soll ins Zentrum der vorliegenden Arbeit gerückt werden. Schon von Zeitgenossen als „das überschätzte Diminutiv-Talent“ bezeichnet, hat gerade Stifter immer wieder negative Einschätzungen erfahren, die im zweifelhaften Prädikat ‚Poet der Langeweile’ kulminieren. Ziel dieser Arbeit soll es sein, die immer wieder thematisierte Langatmigkeit, die scheinbar endlos idyllisierenden Beschreibungen, die dem Leser bei der Rezeption Stifterscher Erzählprosa begegnen, aus einer anderen Perspektive heraus zu betrachten. Thomas Mann bezeichnet den Österreicher als „Ehrenretter der Langeweile“ und betont des Weiteren, „was für ein aufregender, außerordentlicher, alle Augenblicke ins Extreme [...] vorstoßender Erzähler“ er ist. Seine Beobachtung soll in diesem Rahmen als erste Motivation herangezogen werden, innerhalb der Ordnungssysteme Stifters tatsächlich nach ‚mehr’, nach anderen Strukturen zu suchen, an denen sich der jeweils dargestellte Kosmos reibt und so seine ‚Außer-Ordentlichkeit’ bedingt.
 

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