Organisation des Rederechts im schulischen Unterricht: Themensteuerung aus der Perspektive des Lehrers

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GRIN Verlag, 2010 - 84 pages
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Padagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 1,7, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Germanistisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Lehrer haben die Aufgabe, den Unterricht zu eroffnen, zu gestalten, zu leiten und am Ende der Unterrichtsstunde wieder zu schliessen. Doch wie verhalt es sich genau mit der Organisation des Unterrichts? Lehrer konnen die Organisation des Rederechts im schulischen Unterricht beispielsweise sehr offen gestalten und ihre dominierende Rolle bezuglich der Redeanteile abgeben und den Schulern die Verantwortung uber die Zuteilung der Redebeitrage im Unterricht uberlassen. Genauso gut kann die Themensteuerung aus der Perspektive des Lehrers auf verschiedene Weisen konstituiert werden. So hat der Lehrer beispielsweise die Moglichkeiten nach dem laissez-faire"-Prinzip vorzugehen und egal, was komme, die Schuler einfach machen zu lassen. Diese Themensteuerung entsprache einer formalen Ordnung. Typische Satzstrukturen dieser so genannten formalen Themensteuerung waren zum Beispiel Was meinen die anderen?" oder Was will uns der Autor damit sagen'." Die vorliegende Arbeit soll die Sprechwechselorganisation, im Speziellen die Themensteuerung aus der Perspektive der Lehrenden im schulischen Unterricht untersuchen. Im Aufmerksamkeitsfokus stehen somit die kommunikativen Verhaltnisse in der Schule, deren institutionelle Organisation in einem ersten theoretischen Teil erlautert werden soll (Kap. 2). Darin soll zudem geklart werden, welchen Einfluss die Institution auf die kommunikativen Verhaltnisse haben kann. Nachdem also die institutionellen Voraussetzungen geliefert worden sind, wird die Organisation von Unterricht naher erlautert (Kap. 2.2). Das Unterrichtsgeschehen wird in diesem Kapitel differenziert vorgestellt. Unter anderem bedienen sich die Lehrer Phasen (Kap. 2.2.2) und Strukturen (Kap. 2.2.3), um den schulischen Unterricht ubersichtlicher und besser"
 

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Contents

Einleitung
3
Empirische Untersuchung
29
Erkenntnisse aus der empirischen Untersuchung
35
Copyright

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Abschlussphase aktuelle Sprecher akzelerierte Wissenserwerb Aspekt Aufgabe aufgrund Äußerungen BECKER BECKER-MROTZEK/VOGT 2001 beispielsweise Beiträge beschrieben Beteiligten Beziehungsgestaltung bezüglich BOETTCHER 2007 daher deutlich Deutschunterricht didaktischen empirische Untersuchung entsprechend Eröffnungsphase ethnomethodologischen explizit formale Themensteuerung fragend-entwickelnden gesellschaftlichen Gespräch Gesprächsteilnehmer Gliederungssignale informellen Teil inhaltliche Themensteuerung Institution Schule Institutionelle Kommunikation Institutionsagent Interaktionsaufgaben Interaktionsorganisation kognitiven Kontroverse Sequenzen konvergente Sequenz Konversationsanalyse lassen Lehrenden Lehrer verfügt Lehrerin Lehrern und Schülern Lehrervortrag lehrerzentrierten kommunikativen Ordnung lehrerzentrierten Ordnung Lehrperson Lernprozess Literaturunterricht MAZELAND MCHOUL melden Mitschüler Möglichkeit MROTZEK/VOGT 2001 muss Nicht-programmierte Selbstwahl nonverbal Ordnung der Lehrerzentriertheit Organisation des Rederechts Organisation des schulischen organisieren Perspektive des Lehrers Phase Phasierungen programmierte Selbstwahl prosodische Prozess Rahmen Redebeiträge Rederechts im schulischen Regiefragen SACKS Schüleräußerung Schülerbeitrag Schülern das Rederecht schülerzentriert schulischen Unterricht soll somit sowohl SPIEGEL sprachliche Sprechwechselorganisation Sprechwechsels Strukturen Strukturierungen Stunde thematische Ordnung Thematisierung Transkript Transkriptausschnitt Transkriptauszug turn turn-Organisation turn-Zuteilung Unterrichtsgeschehen Unterrichtsgespräch Unterrichtsöffentlichkeit Unterrichtsstunde unterschiedlichen Verfahren verschiedene Vorgängerbeiträge vorgesehenen zudem Zweck der Institution

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