Ornaments reanimated. Das Zeitgenössische Ornament: Kitsch oder Poesie?

Front Cover
GRIN Verlag, Feb 17, 2006 - Architecture - 44 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wieviel Raum lässt die moderne Architektur dem ornamentalen Ausdruck? Was unterscheidet ein gelungenes von einem mißglückten Ornament? Mein Ziel ist es, auf einer theoretischen Grundlage Kriterien zu entwickeln, wie und wann ein Ornament angewendet und bewertet werden kann. Ausgangspunkt der Studienarbeit sind die Veröffentlichungen von Adolf Loos, besonders sein Vortrag „Ornament und Verbrechen“ von 1908. In einem kurzen historischen Überblick wird die kulturelle Situation in Deutschland aufgezeigt, die im Ergebnis zu einer Abkehr vom Ornament führte. Mit der Postmoderne entwickelte sich wieder ein Interesse für das Ornament, der wir wichtige thematische Erkenntnisse verdanken. An sieben zeitgenössischen Beispielen soll die Vielschichtigkeit des heutigen Ornamentes dargestellt werden. Diese Beispiele dienen anschließend als Grundlage für einen Kathegorisierungsversuch, bei dem die Kommunikationsfähigkeit und die Codierung wichtige Faktoren spielen. Diese Studienarbeit erhebt nicht den Anspruch, ein Musterbuch zu sein, das formale Vorschläge unterbreitet, wie ein gutes Ornament auszusehen hat. Ein solcher Ansatz führt am Ziel vorbei, da für ein gutes Ornament formale Qualitäten allein nicht ausreichen. Die Arbeit geht schwerpunktmäßig den inhaltlichen Fragen nach, wie es zu der modernen Ornamentlosigkeit gekommen ist, welche ornamentalen Strömungen die zeitgenössische Architektur zu bieten hat und worin die Schwierigkeiten bei der Wahl des Ornamentes bestehen.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Common terms and phrases

Bibliographic information