Oscar Wilde: Sein Leben, seine Erfolge und sein tiefer Fall

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GRIN Verlag, 2007 - 52 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: gut, Universitat Osnabruck (Sprach- und Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Literarische Moderne um 1900, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Asthetizismus (von Asthetik = Lehre vom Schonen) meint eine Geisteshaltung, die dem Schonen einen absoluten Vorrang vor anderen werten (z.B. Religion, Ethik, Moral, Politik) einraumt und oft einhergeht mit amoralischen, atheistischen oder nihilistischen Einstellungen. Sie bevorzugt die kunstliche Welt des schonen Scheins und entspringt meist einer passiv-resignativen oder betont kontemplativen Einstellung zum Leben, einem hedonistischen Luststreben oder Furcht aus einer feindlich empfundenen Wirklichkeit. Die antisoziale und apolitische Haltung des Asthetizismus steht im krassen Gegensatz zu gesellschaftskritischen Engagement zweckgerichteter Kunstrichtungen wie z.B. dem Naturalismus, der Arbeiterliteratur oder Teilen des Expressionismus. Dem Asthetizismus geht es dagegen um die Kunst um der Kunst Willen (Lart pour lart).1 So lautet die lexikalische Definition des Begriffes Asthetizismus." Die folgende Ausarbeitung beschaftigt sich mit dem Leben Oscar Wildes, einem Mann der von Manchen als der Asthet schlechthin gesehen wird. Diese Hausarbeit soll einen Einblick in das turbulente Leben dieses ungewohnlichen Menschen verschaffen: Von seinen jungen Jahren, uber seinen Aufstieg und den literarischen Hohepunkt, bis zum tiefen Fall der Figur Oscar Wildes. In einem kurzen Schlusswort wird dann noch einmal die ursprungliche Definition herangezogen um die Frage zu beantworten: Trifft diese theoretische Definition auf den Astheten zu?
 

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