Oscar Wilde: Sein Leben, seine Erfolge und sein tiefer Fall

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GRIN Verlag, Oct 26, 2004 - Literary Criticism - 22 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: gut, Universität Osnabrück (Sprach- und Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Literarische Moderne um 1900, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ästhetizismus (von Ästhetik = Lehre vom Schönen) meint eine Geisteshaltung, die dem Schönen einen absoluten Vorrang vor anderen werten (z.B. Religion, Ethik, Moral, Politik) einräumt und oft einhergeht mit amoralischen, atheistischen oder nihilistischen Einstellungen. Sie bevorzugt die künstliche Welt des schönen Scheins und entspringt meist einer passiv-resignativen oder betont kontemplativen Einstellung zum Leben, einem hedonistischen Luststreben oder Furcht aus einer feindlich empfundenen Wirklichkeit. Die antisoziale und apolitische Haltung des Ästhetizismus steht im krassen Gegensatz zu gesellschaftskritischen Engagement zweckgerichteter Kunstrichtungen wie z.B. dem Naturalismus, der Arbeiterliteratur oder Teilen des Expressionismus. Dem Ästhetizismus geht es dagegen um die Kunst um der Kunst Willen (Lárt pour lárt).1 So lautet die lexikalische Definition des Begriffes „Ästhetizismus“. Die folgende Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem Leben Oscar Wildes, einem Mann der von Manchen als der Ästhet schlechthin gesehen wird. Diese Hausarbeit soll einen Einblick in das turbulente Leben dieses ungewöhnlichen Menschen verschaffen: Von seinen jungen Jahren, über seinen Aufstieg und den literarischen Höhepunkt, bis zum tiefen Fall der Figur Oscar Wildes. In einem kurzen Schlusswort wird dann noch einmal die ursprüngliche Definition herangezogen um die Frage zu beantworten: Trifft diese theoretische Definition auf den Ästheten zu?
 

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