PISA als bildungspolitisches Ereignis: Fallstudien in vier Bundesländern

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Springer-Verlag, Aug 14, 2008 - Education - 429 pages
Welche Bedeutung haben die Ergebnisse von Leistungsvergleichsstudien für die Bildungspolitik? PISA 2000 wird zum Beispiel genommen, um dies empirisch zu untersuchen: In vier Bundesländern wird differenziert nachgezeichnet, wie die politischen Akteure auf PISA reagiert haben. Im Ergebnis zeigt sich, dass PISA nur selten neue Programme initiiert – aber umso häufiger herangezogen wird, um die ohnehin verfolgte politische Linie zu legitimieren. Die Hoffnung, dass PISA „Steuerungswissen“ produziert, lässt sich kaum einlösen. Aber PISA schafft Orientierungen für eine Politik, die ihre Entscheidungen weiterhin eigenständig begründen muss.
 

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Contents

Einführung
11
Die Diskussion um Standards und zentrale Prüfungen
12
Methodisches Vorgehen
49
Dokumentenanalyse
75
Abfolge der Forschungsschritte
85
5
150
Da hat die Bundesregierung die Länder getrieben
183
Die KMK sieht keinen Handlungsbedarf
271
Theoretische Einordnung
317
Die Diskussion um die Schulstrukturen in Thüringen
352
Die PISAStudie im bildungspolitischen Prozess ein Fazit
377
Leistungsvergleichsstudien und politische Legitimation
387
Grundinformationen zu den ausgewählten
401
Literatur
411
Zu den Autorinnen und Autoren
429
Copyright

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Common terms and phrases

About the author (2008)

Dr. Klaus-Jürgen Tillmann ist Professor für Schulpädagogik an der Universität Bielefeld. Dr. Kathrin Dedering, Dr. Daniel Kneuper, Dipl.-Päd Christian Kuhlmann und Isa Nessel waren wissenschaftliche MitarbeiterInnen in dem Forschungsprojekt "Ministerielle Steuerung und Leistungsvergleichsstudien" (MiSteL) an der Universität Bielefeld.

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