Paid Content im Bereich e- und mBusiness - Alternative Geschäftsmodelle zur Vermarktung digitaler Inhalte über elektronische Netze

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GRIN Verlag, May 20, 2003 - Business & Economics - 120 pages
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Das Internet hat nach wie vor den Ruf, ein "Kostenlos-Medium" zu sein. Egal welche Informationen benötigt werden, im Internet lassen sich diese meist unentgeltlich abrufen. Doch die Dotcom-Krise und das Ende des New-Economy-Hypes im Jahr 2001 führten zu einem massiven Rückgang der Online-Werbeeinnahmen, was etliche Content-Anbieter im Bereich des eBusiness zu einer Neubeurteilung ihrer Geschäftstätigkeiten zwang: Neben die zwei Erlösformen "Werbeeinnahmen" und "Content-Syndication", durch die hauptsächlich indirekte Transaktionserlöse generiert werden, tritt nun vermehrt auch die direkte Vermarktung digitaler Inhalte (Paid Content). Etliche Inhalte-Anbieter arbeiten mittlerweile mit Nachdruck an der Kommerzialisierung ihrer bislang kostenlosen Web-Angebote und bieten Teile davon bereits kostenpflichtig an. Dass Paid Content erfolgreich sein kann, beweisen Unternehmen aus dem Bereich des mBusiness, die es seit jeher verstanden, ihre Inhalte kostenpflichtig zu vermarkten. Doch das Geschäftsmodell Paid Content birgt für die Unternehmen nicht nur die Möglichkeit der Optimierung des Erlösquellenstroms (Multi- revenue-stream-Optimierung), sondern darüber hinaus auch etliche Einsparpotenziale: Neben niedrigen variablen Kosten bei Wahl der direkten Distribution digitaler Inhalte über elektronische Netze, ist es zudem möglich, Zwischenhändler auszuschalten (Disintermediation) und die Wertschöpfungskette dadurch zu straffen. Dies führt letztendlich zu einer Senkung der Transaktionskosten. Digitaler Content lässt sich überdies auch modular über andere Medien distribuieren, wie z.B. über Mobilfunktelefone oder PDAs (Versioning und Multichannel).

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