Panellesungen in der Grundschule: Eine rekonstruktive Fallstudie zu multimodalen Transformationen des Comics Lehmriese lebt!Waxmann Verlag, 2022 - 390 Seiten Comics rücken in der deutschdidaktischen Diskussion zunehmend in den Fokus. Zu klären bleibt, wie sich grafische Literatur in den Unterricht einbinden lässt und wie Kinder dieser sprechend und handelnd begegnen. Didaktisch überzeugend ist die Panellesung als Variante einer Lese-Klang-Inszenierung, regen die comicspezifischen Rezeptionsangebote doch zu performativen Praktiken an. Texte und Bilder des Comics werden in der Panellesung mit Hilfe von Sprache, Stimme, Körperbewegung und Ding-Praktiken transformiert. Hier wird der Multimodalität des Erzählmediums ebenso gerecht wie der Multimodalität menschlicher Äußerungen. Die Studie gibt am Beispiel des Comics Lehmriese lebt! unterrichtspraktische Einblicke in Probenprozesse zu Panellesungen. Ausgehend von den kindlichen Handlungspraktiken differenziert sie sprachliche, literarische und pädagogische Lernpotenziale der Panellesung aus. Caroline Wittig ist Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Wuppertal im Teilfach Didaktik der deutschen Sprache und Literatur. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Theaterspiel und Theaterrezeption in der Grundschule sowie literarästhetisches Lernen mit Bilderbüchern und Comics. |
Inhalt
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3 Potenziale multimodalen Erzählens für schulisches Lernen empirische Forschung | 67 |
4 Inszenierung von Literatur | 115 |
5 Zur Anlage der Untersuchung | 150 |
6 Analyse des Autorencomics Lehmriese lebt | 172 |
7 Analyse von Panellesungen | 211 |
8 Resümee und Ausblick | 332 |
Backmatter | 352 |
Häufige Begriffe und Wortgruppen
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