Parallelen moderner und postmoderner Stilmerkmale in den Künsten: Poesie - Malerei. Wege der Abstraktion im 20 Jahrhundert.

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GRIN Verlag, 2007 - 172 pages
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,70, Otto-Friedrich-Universitat Bamberg, 141 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Bei dieser Abschlussarbeit handelt es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen dem Lehrstuhl Germanistik (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft) und dem Lehrstuhl Kunstpadagogik / Kunstdidaktik der Universitat Bamberg. Als Grundlage galt es, Parallelen zwischen der Entwicklung der Lyrik und der Geschichte der Malerei aufzuzeigen. Daher handelt es sich hier um eine aussergewohnliche Bearbeitung einer extravaganten Aufgabenstellung, die sehr individuell und aussergewohnlich behandelt wurde., Abstract: Die vorliegende Arbeit mochte sich darstellen wie ein kubistisches Gemalde - als Zusammenfuhrung heterogener Aspekte und Perspektiven, die von einem einzigen Standpunkt aus betrachtet unvereinbar waren. Thema sind die Parallelen moderner und postmoderner Stilmerkmale in den Kunsten. Dabei handelt es sich um die Auseinandersetzung mit den Wegen der Abstraktion im 20. Jahrhundert in Poesie und Malerei anhand exemplarischer Gedicht- und Bildbeispiele. Exzerpt Einleitung: Die Kunst ist schon (...) viele Male umgezogen, (...) als hatte sie nirgends Ruhe, als ware kein Obdach ihr fur immer zugedacht." Eine Weile verweilt sie an einem Ort, um dann aufs Neue fortzuschreiten und weiterzuziehen. Sie ist ausgezogen aus dem Gotteshaus in das Haus der Ideale, (...) in die Gosse, (...) die nackte Wirklichkeit, (...) das Haus Traum," um schliesslich im Tempel der Abstraktion zu wohnen. Exzerpt Schluss: Der Abstraktionsprozess des 20. Jahrhunderts hebt die Trennung von Literatur und bildender Kunst immer mehr auf. Literatur findet zum Bild, bildende Kunst eignet sich das Medium der Literatur, die Sprache, an. Diesen Prozess bezeichnet die Wissenschaft mit Ikonisierung der Literatur und (...) Lingualisierung der bildenden Kunst." Letztendlich war es die Abstraktion, die im 20
 

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Contents

Aufbau der Arbeit S
10
Hauptteil Wege der Abstraktion im
20
Abstraktion an der Wende zum 20 Jhdt S 3940
39
Jugendstil
42
Surrealismus
80
Traum
87
Pop
109
Zusammenfassung S 146147
146
Literatur S 155163
155
Copyright

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Popular passages

Page 87 - Das freute ihn zu lachen und zu weinen. Er fühlte traumhaft aller Menschen Los, So wie er seine eignen Glieder fühlte. Ihm war nichts nah und fern, nichts klein und groß.
Page 63 - Die Dämonen der Städte SIE wandern durch die Nacht der Städte hin, Die schwarz sich ducken unter ihrem Fuß. Wie Schifferbärte stehen um ihr Kinn Die Wolken schwarz vom Rauch und Kohlenruß. Ihr langer Schatten schwankt im Häusermeer Und löscht der Straßen Lichterrcihen aus. Er kriecht wie Nebel auf dem Pflaster schwer Und tastet langsam vorwärts Haus für Haus.
Page 44 - Lauf» habe, irgendwie im Chaos geborgen. Und Ulrich bemerkte nun, daß ihm dieses primitiv Epische abhanden gekommen sei, woran das private Leben noch festhält, obgleich öffentlich alles schon unerzählerisch geworden ist und nicht einem «Faden» mehr folgt, sondern sich in einer unendlich verwobenen Fläche ausbreitet.
Page 63 - Lichterreihen aus. Er kriecht wie Nebel auf dem Pflaster schwer Und tastet langsam vorwärts Haus für Haus. Den einen Fuß auf einen Platz gestellt, Den anderen gekniet auf einen Turm, Ragen sie auf, wo schwarz der Regen fällt, Panspfeifen blasend in den Wolkensturm.
Page 63 - Er kriecht wie Nebel auf dem Pflaster schwer Und tastet langsam vorwärts Haus für Haus. Den einen Fuß auf einen Platz gestellt, Den anderen gekniet auf einen Turm, Ragen sie auf, wo schwarz der Regen fällt, Panspfeifen blasend in den Wolkensturm. Um ihre Füße kreist das Ritornell Des Städtemeers mit trauriger Musik, Ein großes Sterbelied. Bald dumpf, bald grell Wechselt der Ton, der in das Dunkel stieg.
Page 55 - Doch das Paradies ist verriegelt und der Cherub hinter uns ; wir müssen die Reise um die Welt machen, und sehen, ob es vielleicht von hinten irgendwo wieder offen ist.
Page 87 - Ich schlief im Pavillon zu ebner Erde Und durch vier offne Türen ging die Luft Und früher liefen schon geschirrte Pferde Hindurch und Hunde eine ganze Schar An meinem Bett vorbei. Doch die...
Page 87 - Durch offene Glastüren ging die Luft. Ich schlief im Pavillon zu ebner Erde •>. > Und durch vier offne Türen ging die Luft Und früher liefen schon geschirrte Pferde Hindurch und Hunde eine ganze Schar An meinem Bett vorbei.

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