Paralleltextanalyse in der Presse: Titolistica contrastiva. Schlagzeilen in deutschen und italienischen Nachrichtenmagazinen

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Romanistik - Italienische u. Sardische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 2, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Italianistik), 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Schlagzeilen und Titel sind entscheidende Faktoren, die den Leser zum Kauf eines Magazins oder einer Zeitung und zum Lesen eines Artikels bewegen. In der aktuellen Informationsgesellschaft mit immer mehr Konkurrenz und schnelllebigen Medien wie dem Internet mussen Informationen vor allem einladend und unterhaltsam vermittelt werden. Die Medien-Macher orientieren sich vermehrt am Anleser anstatt am Durchleser, denn letztere werden immer weniger. Auf dem uppigen Markt von Zeitungen, Zeitschriften, Radio und Fernsehen herrscht ein Kampf um den Konsumenten. In der Folge stellt nicht nur die Nachricht an sich, sondern gerade ihre gezielte Prasentation ein wichtiges journalistisches Stilprinzip dar. Im Folgenden sollen die Titel der deutschen Nachtrichtenmagazine Spiegel und Focus mit denen der italienischen Gazetten L'Espresso und Panorama verglichen werden. Dabei ist die besondere Bedeutung von Nachrichtenmagazinen hervorzuheben. Sie sollen vor allem hintergrundig und breit informieren. Ausserdem soll der Leser unterhalten und amusiert werden. Denn im Vergleich zu Tageszeitungen ist die Information in den wochentlichen Magazinen meist schon alt und uberholt. Gerade kognitive und emotionale Elemente sollen unterhaltend-vergnuglich Wissen vermitteln und zum Lesen animieren. Naturlich ist zunachst der Inhalt der Nachricht beziehungsweise des Titels entscheidend. Wichtige Reizthemen, die beim Leser bekanntermassen Interesse wecken, sind Religion, Tiere, Sex, Tod oder Promis. Eine entscheidende Rolle spielen aber auch die typographischen und textuell-sprachlichen Gestaltungsmoglichkeiten. Ausserdem ist bei oft am bunten und dynamischen Fernsehen orientierten Zeitschriften gerade der spielerische Aspekt der Uberschrift entscheidend. M"
 

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