Parodie trifft Filmtheorie: 'Die Form, die aus dem Rahmen fällt'

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GRIN Verlag, 2008 - Motion pictures - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,0, Universitat Siegen, Veranstaltung: Filmtheorie, 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Klassiker' Hot Shots! hat 1991 vorgefuhrt, wie es geht, mittlerweile gibt es so gut wie kein Genre mehr, dass noch keine parodistische Verarbeitung erfahren hat. Filmparodien haben Konjunktur und locken Millionen von Zuschauern in die Kinos. Es ist offensichtlich, dass die Werke in vielerlei Hinsicht alles andere als niveauvoll sind und meist haufenweise platte und geschmacklose Witzeleien enthalten. Ausserdem scheinen sie viele filmische Regeln des klassischen Hollywood-Kinos bewusst zu missachten. Wie kommt es dennoch, dass diese Filme solch enorme Publikumserfolge werden konnten bzw. konnen, und welche Konsequenzen hat die parodistische Form somit fur die Filmrezeption? Zur Beantwortung dieser Fragen macht sich vorliegende Arbeit zum Ziel, Parodien bezuglich ihrer aussergewohnlichen formalen Eigenarten zu untersuchen. Hierbei wird hauptsachlich interessant sein zu erforschen, wie Parodien mit eingefahrenen Filmkonventionen umgehen. Als theoretischer Ansatz, anhand dessen die Genretechniken untersucht werden konnen, bieten sich vor allem formal-orientierte Konzepte an. Ein Mann geniesst aufgrund derartiger theoretischer Denkanstosse seit einiger Zeit besonders grosse Popularitat: der amerikanische Filmwissenschaftler David Bordwell. Bordwell hat sich im filmtheoretischen Diskussionsraum der 80er Jahre einen Namen als Hauptvertreter des Neoformalismus gemacht. Seine Ansatze sind kognitiv orientiert und versuchen, das interaktive Verhaltnis von Zuschauer und filmischer Textstruktur zu bestimmen und den Prozess filmischer Textverarbeitung schematheoretisch zu modellieren." Der Filmtheoretiker nimmt dabei insbesondere Bezug auf die geschichtliche Poetik des Films, reflektiert also die methodologischen Grundlagen der Ausbildung von filmisch
 

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Contents

Die Parodie
4
Fazit und weiterführender Ansatz 21 4 1 Bordwells Bilanz 21 4 2 Erfordertes Rezeptionsverhalten
21
Bibliographie
25
Copyright

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