Parteiensysteme und parlamentarische Demokratien im 20.Jh - Italien und Korruption

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GRIN Verlag, Mar 12, 2008 - Social Science - 22 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Note: 2,0, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Veranstaltung: "Geld - Geschenke - Politik. Korruption und Klientelismus als Strukturproblem moderner Gesellschaften (18.-20. Jahrhundert)", 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Viele Nationen sind mit Klischees behaftet. Im gleichen Atemzug wie Deutschland gern von Touristen mit unbedingter Pünktlichkeit als oberste Tugend assoziiert wird, schreibt man Italien eine gewisse Affinität zu korruptem Verhalten zu. Dieser Eindruck wird nicht zuletzt dank der relativ schlechten Platzierung im europäischen Vergleich im Rahmen des jährlich veröffentlichten ‚Corruption Perception Index’ von Transparency International geschürt. Im internationalen Vergleich von 2006 rangiert Italien auf Platz 45, wobei Platz 1 vom korruptionslosgelösten Finnland besetzt ist, und reiht sich damit in die Riege der Transformationsstaaten wie die Tschechische Republik oder Litauen ein. Kann man von einer Affinität Italiens zu politischer und wirtschaftlicher Korruption sprechen? Existiert eine Diskrepanz zwischen parlamentarischer Demokratie in Theorie, d.h. der niedergeschriebenen italienischen Verfassung und dem politischen Leben und italienischem Parteiensystem in Realität? Wenn ja, warum ist Italien ‚korrupt’ und wie äußert sich diese Korruption? Zur Debatte steht die Evolution der Gründe, die sich für die Existenz von Korruption in der parlamentarischen Demokratie Italiens ergeben. Italien gilt als vergleichsweise junge Demokratie im Gegensatz zu Deutschland, das auf Erfahrungen der Weimarer Republik aufbauen konnte. In dieser Arbeit wird die Entwicklung des politischen Systems mit der Entstehung der Parteienlandschaft als maßgebliches politisches Gefüge betrachtet, um die Grundlage für die Entstehung von politischer und wirtschaftlicher Korruption in den Anfängen der parlamentarischen Demokratie bis hin zur Ära Berlusconis als italienischen Ministerpräsidenten nachzuvollziehen.
 

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