Parteienwandel in Frankreich: Präsidentschaftswahlen und Parteien zwischen Tradition und Anpassung

Front Cover
VS Verlag für Sozialwissenschaften, Aug 30, 2004 - Political Science - 297 pages
Das Buch widerlegt die in der Frankreichforschung weit verbreitete Auffassung, dass die in Frankreich traditionell schwachen Parteien in der "präsidentialisierten" V. Republik weiter an Bedeutung verloren hätten. Die empirische Analyse basiert auf einem komplexen Institutionenverständnis und zeigt, wie sich die französischen Parteien - entsprechend ihrer jeweiligen Traditionen - an die institutionellen Rahmenbedingungen der V. Republik angepasst, diese aber auch beeinflusst haben. So entwickelte sich die direkte Präsidentschaftswahl nicht zu einer überparteilichen Personenwahl, sondern zu einer Parteienwahl, die durch parteiabhängige Kandidaturen geprägt ist. Die französischen Parteien haben damit nicht nur zur Stabilisierung und Legitimierung der politischen Institutionen der V. Republik beigetragen, sondern auch eine Schlüsselstellung im politischen System erlangt.

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

About the author (2004)

Dr. Christine Pütz ist am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung der Universität Mannheim tätig.

Bibliographic information