Hilfeplanung. Partizipation von Kindern und Jugendlichen

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GRIN Verlag, Feb 15, 2008 - Education - 29 pages
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Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,7, Fachhochschule Kiel, Veranstaltung: Fallverstehen in der Sozialen Arbeit, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der Einführung des neuen Kinder- und Jugendhilfegesetzes 1990 bzw. 1991 ist vermehrt die Diskussion über das Ansehen und die Beteiligung der Adressaten in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt: „Fundamental gewandelt hat sich deren Stellung, wenn sie erzieherische Leistungen beanspruchen wollen. Früher stammten sie aus Problemfamilien, waren Versager und Bittsteller, denen Hilfe angedroht, verordnet oder mildtätig gewährt werden konnten. Heute sind betroffene Eltern, Kinder und Jugendliche ernst zu nehmende Partner, ohne deren Zustimmung und Mitwirkung keine erzieherische Hilfe zu leisten wäre ... “ (Günder 1999, S. 46). Diese Arbeit setzt sich mit der Fragestellung auseinander, wie Sozialpädagogen und Sozialarbeiter die Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Hilfeplanung praktizieren, vertiefen bzw. fördern können. Motivation für mich dieses Thema zu wählen und mich damit auseinander zu setzen ist, dass ich Partizipation als wichtigen Bestandteil der Sozialen Arbeit sehe. Geprägt ist meine Ansicht durch eigene praktische Erfahrungen während meiner Tätigkeit als Erzieher und Praktika im Bereich der sozialraumorientierten Jugendhilfe im Kreis Nordfriesland. Um sich der Thematik inhaltlich zu nähern, werden zunächst die Begriffe Partizipation und Hilfeplanung definiert und die dafür rechtlich relevanten Paragraphen beschrieben und analysiert. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf dem eigenen Fallverständnis des Professionellen, der als Aushandlungsprozess beschrieben wird und der praktischen Umsetzung der Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Anschließend wird ein idealtypischer Hilfeverlauf beschrieben, um den Hilfeprozess und die gewählten Umsetzungsbeispiele verstehen zu können. Die praktischen Exempel sind der Beratungsprozess zwischen den Heranwachsenden und der Fachkraft, die Family Group Conference und das Hilfeplangespräch. Danach gleiche ich die Theorie mit meinen eigenen Praxiserfahrungen ab. Da Partizipation auch an Grenzen stoßen kann, werden diese kurz angerissen. Abschließend fasse ich die Arbeit zusammen und folgere aus den genannten Inhalten Anforderungen an die professionellen Helfer.
 

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36 II KJHG 36 KJHG Adressaten angemessen zu beteiligen Arbeit Aushandlungsprozess Begriffe Partizipation Beratung Beratungsgespräch beschrieben Blandow Defizitorientierung Durchführung der Family eigenen Praxiserfahrungen Einzelfall Eltern Entscheidung Entscheidungsprozessen erzieherische Bedarf fachliche Fallverständnis Fallverstehen fallzuständige Fachkraft Familie Family Group Conference gemeinsam gestaltet Gestaltung getroffenen Vereinbarungen Gintzel Hansbauer 1999 Heimerziehung Heranwachsenden Hilfe sowie Hilfe zur Erziehung Hilfeadressaten Hilfekonferenz Hilfeplangespräch idealtypische Verlauf Informationen Interpretationen Intervention Jugendhilfegesetz junge Volljährige jungen Menschen Kernfamilie Kind bzw Kindern und Jugendlichen Kindeswohlgefährdung Kompetenzen Konferenz Konkret Kontrakt Koordinator Leistungsberechtigten Lösungen Maßnahme Mitwirkung möglichst muss nötig notwendig Oberloskamp pädagogischen Fachkräften Partizipation von Kindern Personen Personensorgeberechtigten Perspektiven Petersen Phase PRAKTISCHE UMSETZUNG Praxis Prozess Rahmenbedingungen Reflexion Ressourcen schriftliche Vereinbarungen Seiten der Professionellen SGB VIII Sichtweisen Situation Sozialarbeiter vom Jugendamt Sozialarbeiterin Sozialen Sozialpädagogen Sponagl Subjektstatus Teilnehmer Überprüfung Umsetzung der Partizipation unterschiedlichen Verlauf des Planungsprozesses Vertrauensperson Vorbereitung der Family Vorstellungen weitere Weiterhin wichtige Wünsche Ziele Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte zuständige Sozialarbeiter

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